Bundesjagdgesetz passiert den Bundesrat
Der Bundesrat hat der Änderung des Bundesjagdgesetzes zugestimmt. Damit ist der Weg für ein baldiges Inkrafttreten der Neuregelung zur Verwendung von Selbstladebüchsen bei der Jagd frei. Die Änderungen treten nach Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft.
Die Allianz der im Forum Waffenrecht zusammengeschlossenen Verbände von Bund der Militär- und Polizeischützen (BdMP), Bund Deutscher Sportschützen (BDS), Deutscher Jagdverband (DJV), Deutsche Schießsport Union (DSU), Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) und Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) sowie der Deutsche Schützenbund (DSB) begrüßen die Regelung ausdrücklich, bedauern aber, dass mit der Novellierung die ursprünglich beabsichtigten bundeseinheitlichen Regelungen zur Jagdmunition, Jägerausbildung und Schießübungsnachweis nicht mit aufgenommen wurden.
„Mit dem gemeinsamen Vorgehen haben wir dafür gesorgt, dass die Rechtssicherheit für Jäger wieder hergestellt wurde“, sagt DJV-Präsident Hartwig Fischer. „Für uns Jäger werden viele Drückjagden und Erntejagden, die zur Reduzierung der Wildschweine unerlässlich sind, erleichtert“, so Fischer. Er bedauert jedoch, dass die von der Bundesregierung ursprünglich vorgesehenen Regelungen zur Jagdmunition, zur Jungjägerausbildung und zum Schießübungsnachweis keine Berücksichtigung im Bundesjagdgesetz gefunden hätten. „Nach jahrelangen Diskussionen und aufwendigen Studien hatte das Bundeslandwirtschaftsministerium einen wissensbasierten und praxisorientierten Vorschlag vorgelegt, der dann in letzter Minute von einem einzelnen Ministerpräsidenten gestoppt wurde“, bedauerte Fischer.
Die Änderung des Bundesjagdgesetzes war – neben der Umsetzung der EU-Umweltstrafrechtsrichtlinie – notwendig geworden, weil das Bundesverwaltungsgericht im März die Verwendung von halbautomatischen Langwaffen mit Wechselmagazin bei der Jagd als verboten bezeichnet hatte. Das Urteil kam überraschend, da diese Meinung in der juristischen Literatur, von anderen Gerichten und auch von den Parteien des Verfahrens bislang nicht vertreten worden war. Die Verbände hatten sich vehement für eine rasche Klarstellung des Sachverhaltes eingesetzt. Es bestand – auch über die Regierungskoalition hinaus – Konsens, dass dies geschehen sollte. Politik und Verbände hatten insbesondere betont, dass die effektive Bejagung des Schwarzwildes entsprechende Mittel erfordere.
Wegen der besonderen Eilbedürftigkeit der Neuregelung zu halbautomatischen Langwaffen mit Wechselmagazin, insbesondere zur Verwendung bei Ernte- und Drückjagden, hatte die Bundesregierung vorgeschlagen, dass der Bundesrat der Regelung zustimmen muss. Der Bundestag hätte die Regelung auch ohne Zustimmung des Bundesrates beschließen können, allerdings hätte die Regelung dann erst ein halbes Jahr nach Veröffentlichung in Kraft treten können.
https://www.jagdverband.de/content/bundesjagdgesetz-passiert-den-bundesrat
Der Herbst steht vor der Tür und die jugendlichen Jagdhornbläser des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein treffen sich zum gemeinsamen Musizieren und um die Natur zu erleben.
Die Zahl der Wildtierunfälle in Schleswig-Holstein sinkt. Diese erfreuliche Bilanz zieht das Umweltministerium im Land zwischen den Meeren. Einen maßgeblichen Beitrag dazu leistet die Jägerschaft des Landes.
Unter dem Motto „Land schafft Leben“ lädt das Naturparkzentrum Uhlenkolk insbesondere Familien zum Naturerlebnistag ein. Rund 80 verschiedene Aussteller bieten ein abwechslungsreiches und buntes Programm mit zahlreichen Mitmachaktionen für Jung und Alt. Und das Ganze ohne Eintritt.
Damit sind keine leistungsstarken Motoren gemeint, sondern die Rothirsche, die mittels Brunftlauten, dem sogenannten Röhren, die Damenwelt von sich überzeugen wollen
Rotwild kann bis zu 250 kg Gewicht auf die Waage bringen und in der Brunftzeit ein Viertel des eigenen Körpergewichtes verlieren. Starke Hirsche tragen ein imposantes Geweih, sechzehn Enden und mehr können die Stangen aufweisen in seinen besten Jahren. Der Kopfputz wiegt bis zu zwölf Kilo, bei kapitalen Hirschen. Zwischen Februar und März werfen sie die Stangen ab. Sie wachsen dann erneut. In den ersten Monaten sind die Stangen von einem samtartigen Gewebe überzogen. Diese Haut, der Jäger spricht von Bast, sorgt dafür dass sich die Stangen entwickeln können und zur nächsten Brunft wieder in voller Pracht den stolzen Hirsch schmücken.
Am 18. Juni 2016 fand auf dem Schießstand Heide die Landesmeisterschaft der Junioren im jagdlichen Schießen statt. Es wurden die Landesmeister der Junioren in der Mannschafts- und Einzelwertung im kombinierten Schießen sowie die Landesmeister im Büchsen- und Flintenschießen ermittelt. Teilnahmeberechtigt waren alle Jägerinnen und Jäger der Jahrgänge 1989 und jünger. Geschossen wurde in den Disziplinen Trap und Skeet jeweils 15 Tauben und mit der Büchse jeweils 5 Schüsse auf eine Entfernung von 100 m stehend angestrichen auf die Rehbockscheibe, auf 100 m stehend freihändig auf die Scheibe „stehender Überläufer“, auf 100 m Entfernung liegend freihändig auf die Fuchsscheibe und auf eine Entfernung von 50 m stehend freihändig auf die „flüchtige Überläuferscheibe“. Der Landesobmann für das jagdliche Schießen, Frank Schmidt, und sein Stellvertreter Andreas Teiz bedankten sich im Anschluss an das Schießen bei dem Schießstandbetreiber Olaf Schreiner der gemeinsam mit den Standaufsichten für einen reibungslosen Ablauf mit insgesamt 125 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sorgte.
Mannschaftssieger mit insgesamt 1.278 Punkten wurde die Mannschaft der Kreisjägerschaft Schleswig mit den Schützen Rene Radtke, Kim-Marvin Klopfer, Felix Haß, Dennis Plähn, Thies Mordhorst und Henrik Haupthoff vor der Mannschaft der Kreisjägerschaft Flensburg mit insgesamt 1.271 Punkten und den Schützen Jan-Ole Petersen, Lars Petersen, Nils Dieter Steinmann, Daniel Parzentny, Hauke Steinmann und Tim Bredenbek. Dritter wurde die Mannschaft der Kreisjägerschaft Segeberg mit insgesamt 1.241 Punkten mit den Schützinnen und Schützen Ludwig Isenberg, Ferdinand Führer, Hans Christian Gröhn, Dennis Schiller, Nadine Weers und Gregor Mikolai. Erster in der Disziplin Büchse wurde Rasmus Häger mit 195, in der Disziplin Flinte Jan-Ole Petersen mit 145 Tauben. Bei den Juniorinnen wurde erste mit der Büchse Isabelle Rupsch mit 189 und mit der Flinte Stefanie Zimmermann mit 120 Tauben. Die drei Präsidiumsmitglieder des Landesjagdverbandes Axel Claußen, Jörg Sticken und Herbert Häger bedankten sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und bei den Organisatoren der Landesmeisterschaft und lobten den hervorragenden Ablauf und die herausragenden Leistungen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Liebe Flugwildjäger, Wasserwildjäger, Gänsejäger & Jäger/innen!
Bekanntermaßen gehört die Forderung an die Schule nach ständig steigenden ökologischen Kenntnissen und ausreichender Umweltbildung der Schüler zum Standardprogramm von Vereinen, Verbänden, naturwissenschaftlichen Einrichtungen und nicht zuletzt der Politik.