Neuer Wolfsnachweis in Schleswig-Holstein nach Lammriss bei Nortorf

wolfBei Nortorf, Kreis Rendsburg-Eckernförde, ist bei der Überprüfung genetischer Proben durch das Senckenberg Institut für Wildtiergenetik, Gelnhausen ein weiterer Wolfsnachweis erbracht worden. Das Ergebnis vom 18. Juni wurde dem nun Umweltministerium mitgeteilt.

Einen Monat zuvor war bei Nortorf ein Lamm gerissen worden. Aus den Wunden des Tieres wurden vier Proben genommen, bei zwei Proben wurde ein Wolf nachgewiesen. Die beiden anderen Proben brachten keine Ergebnisse. Untersuchungen derartiger „Wolfs-Speichelproben“ müssen über einen mindestens dreiwöchigen Zeitraum vermehrt und in Speziallabors genetisch überprüft werden.

Eine Herkunft des Wolfes konnte noch nicht festgestellt werden, hierzu sind längere Untersuchungsreihen und –vergleiche notwendig. Vorangegangen waren diesem Nachweis bereits einzelne Sichtbeobachtungen eines Wolfes im Umfeld von Nortorf im April/Mai 2015.

MELUR

Neuer Wolfsnachweis in Schleswig-Holstein nach Lammriss bei Nortorf

wolfBei Nortorf, Kreis Rendsburg-Eckernförde, ist bei der Überprüfung genetischer Proben durch das Senckenberg Institut für Wildtiergenetik, Gelnhausen ein weiterer Wolfsnachweis erbracht worden. Das Ergebnis vom 18. Juni wurde dem nun Umweltministerium mitgeteilt.

Einen Monat zuvor war bei Nortorf ein Lamm gerissen worden. Aus den Wunden des Tieres wurden vier Proben genommen, bei zwei Proben wurde ein Wolf nachgewiesen. Die beiden anderen Proben brachten keine Ergebnisse. Untersuchungen derartiger „Wolfs-Speichelproben“ müssen über einen mindestens dreiwöchigen Zeitraum vermehrt und in Speziallabors genetisch überprüft werden.

Eine Herkunft des Wolfes konnte noch nicht festgestellt werden, hierzu sind längere Untersuchungsreihen und –vergleiche notwendig. Vorangegangen waren diesem Nachweis bereits einzelne Sichtbeobachtungen eines Wolfes im Umfeld von Nortorf im April/Mai 2015.

MELUR

Jäger verabschieden neue Wolfsposition

(Berlin, 19. Juni 2015) Der Wölfe haben sich in Deutschland etabliert und erschließen mit zunehmender Geschwindigkeit neue Lebensräume, der jährliche Zuwachs liegt kontinuierlich bei über 30 Prozent. Nach Ansicht des Deutschen Jagdverbandes (DJV) ist ein genetischer Austausch des deutsch-westpolnischen Vorkommens mit dem nordosteuropäisch-baltischen Wolfsvorkommen gewährleistet. Bereits 2009 wanderte beispielsweise der besenderte Wolf „Alan“ von der Lausitz 1.500 Kilometer bis Weißrussland. Der DJV fordert die Bundesregierung auf, ein gemeinsames Wolf-Monitoring mit Polen und dem Baltikum aufzubauen sowie die genetischen Untersuchungen zu vereinheitlichen und zu intensivieren. Mittelfristiges Ziel muss ein gemeinsames, grenzüberschreitendes Management sein. „Der Wolf kennt keine Ländergrenzen. Sein günstiger Erhaltungszustand – bezogen auf das Verbreitungsgebiet von Deutschland über Polen, das Baltikum und darüber hinaus – ist bereits erreicht“, betonte Dr. Gert Dittrich, DJV-Präsidiumsmitglied. Der Wolf solle baldmöglichst aus Anhang IV in Anhang V der FFH-Richtlinie überführt werden. Dies sei eine folgerichtige rechtliche und wildbiologische Konsequenz der dynamischen Ausbreitung des Wolfes.

Die Verantwortlichen von Bund und Ländern fordert der DJV auf, sich schon jetzt damit auseinanderzusetzen, wie die zunehmende Wolfspopulation künftig auf einem stabilen, den Lebensraumbedingungen angepassten Niveau gehalten werden kann. „Wenn wir die Sorgen der betroffenen Menschen nicht ernst nehmen, schwindet die Akzeptanz für den Wolf rapide, wie bereits jetzt regional zu beobachten ist“, sagte Dittrich. Die bestehenden Ausnahmegenehmigungen der FFH-Richtlinie müssen laut DJV konsequent angewendet werden. Dabei sind unter Wahrung des günstigen Erhaltungszustandes des Wolfes bedeutende, zum Erhalt der Landschaft erforderliche Bewirtschaftungsformen – etwa die Weidewirtschaft im Alpenraum und die Deichbeweidung von Schafen – vorrangig zu bewerten.

Der DJV plädiert zudem für eine verstärkte, sachorientierte Öffentlichkeitsarbeit: Die Bevölkerung muss künftig aktuelle, sachliche Informationen und Hilfestellungen zum Umgang mit dem Wolf erhalten. Hierfür ist laut DJV eine bundesweite Koordinierungsstelle notwendig, die das Know-how der Jäger einbezieht. Dies gilt insbesondere für verhaltensauffällige Wölfe und deren Vergrämung. Als letztes Mittel darf das Töten verhaltensauffälliger Tiere aus Gründen der öffentlichen Sicherheit nicht tabuisiert werden. Einzeltiere, die sich bis auf wenige Meter Menschen nähern, gefährden die Akzeptanz der gesamten Art. „Der Wolf wird zum Lackmustest für Artenschutz und Politik“, so Dittrich.

Jäger übernehmen bereits Verantwortung, indem sie aktiv das Wolf-Monitoring der Bundesländer unterstützen.  Erst im Januar dieses Jahres hat der DJV 100 Wildkameras für Wolfsbeauftragte zur Verfügung gestellt, um gezielt Hinweise auf Wolfsvorkommen zu erhalten.

DJV

Jäger verabschieden neue Wolfsposition

(Berlin, 19. Juni 2015) Der Wölfe haben sich in Deutschland etabliert und erschließen mit zunehmender Geschwindigkeit neue Lebensräume, der jährliche Zuwachs liegt kontinuierlich bei über 30 Prozent. Nach Ansicht des Deutschen Jagdverbandes (DJV) ist ein genetischer Austausch des deutsch-westpolnischen Vorkommens mit dem nordosteuropäisch-baltischen Wolfsvorkommen gewährleistet. Bereits 2009 wanderte beispielsweise der besenderte Wolf „Alan“ von der Lausitz 1.500 Kilometer bis Weißrussland. Der DJV fordert die Bundesregierung auf, ein gemeinsames Wolf-Monitoring mit Polen und dem Baltikum aufzubauen sowie die genetischen Untersuchungen zu vereinheitlichen und zu intensivieren. Mittelfristiges Ziel muss ein gemeinsames, grenzüberschreitendes Management sein. „Der Wolf kennt keine Ländergrenzen. Sein günstiger Erhaltungszustand – bezogen auf das Verbreitungsgebiet von Deutschland über Polen, das Baltikum und darüber hinaus – ist bereits erreicht“, betonte Dr. Gert Dittrich, DJV-Präsidiumsmitglied. Der Wolf solle baldmöglichst aus Anhang IV in Anhang V der FFH-Richtlinie überführt werden. Dies sei eine folgerichtige rechtliche und wildbiologische Konsequenz der dynamischen Ausbreitung des Wolfes.

Die Verantwortlichen von Bund und Ländern fordert der DJV auf, sich schon jetzt damit auseinanderzusetzen, wie die zunehmende Wolfspopulation künftig auf einem stabilen, den Lebensraumbedingungen angepassten Niveau gehalten werden kann. „Wenn wir die Sorgen der betroffenen Menschen nicht ernst nehmen, schwindet die Akzeptanz für den Wolf rapide, wie bereits jetzt regional zu beobachten ist“, sagte Dittrich. Die bestehenden Ausnahmegenehmigungen der FFH-Richtlinie müssen laut DJV konsequent angewendet werden. Dabei sind unter Wahrung des günstigen Erhaltungszustandes des Wolfes bedeutende, zum Erhalt der Landschaft erforderliche Bewirtschaftungsformen – etwa die Weidewirtschaft im Alpenraum und die Deichbeweidung von Schafen – vorrangig zu bewerten.

Der DJV plädiert zudem für eine verstärkte, sachorientierte Öffentlichkeitsarbeit: Die Bevölkerung muss künftig aktuelle, sachliche Informationen und Hilfestellungen zum Umgang mit dem Wolf erhalten. Hierfür ist laut DJV eine bundesweite Koordinierungsstelle notwendig, die das Know-how der Jäger einbezieht. Dies gilt insbesondere für verhaltensauffällige Wölfe und deren Vergrämung. Als letztes Mittel darf das Töten verhaltensauffälliger Tiere aus Gründen der öffentlichen Sicherheit nicht tabuisiert werden. Einzeltiere, die sich bis auf wenige Meter Menschen nähern, gefährden die Akzeptanz der gesamten Art. „Der Wolf wird zum Lackmustest für Artenschutz und Politik“, so Dittrich.

Jäger übernehmen bereits Verantwortung, indem sie aktiv das Wolf-Monitoring der Bundesländer unterstützen.  Erst im Januar dieses Jahres hat der DJV 100 Wildkameras für Wolfsbeauftragte zur Verfügung gestellt, um gezielt Hinweise auf Wolfsvorkommen zu erhalten.

DJV

Jägerpräsident Hartwig Fischer wiedergewählt

Delegierte bestätigen das DJV-Präsidium einstimmig im Amt


(Berlin, 19. Juni 2015) Hartwig Fischer ist heute auf dem Bundesjägertag in Radebeuel/Dresden einstimmig als Präsident des Deutschen Jagdverbandes (DJV) bestätigt worden. „Ich danke für dieses Votum. Ich werde mit ganzer Kraft meine zweite Amtsperiode durchführen und den wissensbasierten, praxisorientierten Weg mit der gesamten Jägerschaft weitergehen“, so der DJV-Präsident.

Die Delegierten haben noch vier weitere Jäger in ihren Ehrenämtern einstimmig bestätigt: Als Schatzmeister Kurt-Alexander Michael (Präsident LJV Rheinland-Pfalz) und als DJV-Vizepräsidenten Dr. Wolfgang Bethe (Präsident LJV Brandenburg), Dr. Volker Böhning (Präsident LJV Mecklenburg-Vorpommern) sowie Dr. Hermann Hallermann (Vizepräsident LJV Nordrhein-Westfalen).
Der Deutsche Jagdverband ist die Vereinigung von 15 deutschen Landesjagdverbänden und eingetragener, gemeinnütziger Verein. Rund 245.000 Jäger sind bundesweit über die Landesjagdverbände und deren Untergliederungen im DJV organisiert. Wahlberechtigt waren rund 250 Delegierte, die zusammen die Delegiertenversammlung bilden, das höchste Gremium im DJV.

DJV

Lebensretter in der Wiese

Alljährlich das Problem für die Kitze: der Landwirt kommt mit seinem Kreiselmäher! Das kann den Tod für viele Kitze, die dort im hohen Gras liegen, bedeuten – wenn es da nicht die Jäger geben würde, die mühevoll mit und ohne Hund das Gras nach Kitzen absuchen und sie „geruchssicher“ eingepackt in Gras heraustragen. So auch … Weiterlesen

Thema Damwild-Bejagung

Aufgrund der Zeitungsberichte zum diesjährigen Kreisjägertag der KJS-Plön stellte sich ein Redakteur des NDR SH-Magazins die Frage, in welchem Zusammenhang die hohen Bestandszahlen des Damwildes im Kreis Plön, das teilweise nicht Erreichen der Abschusspläne und die Verkürzung der Jagdzeiten stehen. Die Anfrage kam dann direkt vom NDR an mich in meiner Funktion des Obmann für Öffentlichkeitsarbeit. Nach kurzer Planung des Drehtermins und der Absprache mit unserem Kreisjägermeister, konnten wir schnell ein Treffen im heimischen Revier realisieren. Das Team des NDR um A.Schnoor war gut informiert, sympathisch und hat sich absolut professionell verhalten. Wir hatten an dem Morgen auch guten Anblick (alle Aufnahmen in dem Beitrag stammen vom Drehort) und genügend Zeit die Umstände bzw. Problematik zu erklären. Natürlich verspricht man sich persönlich ein noch besseres Abbild seiner Argumentation, aber in der Kürze der Zeit müssen nunmal die Fakten, die Statements beider Seiten und dann noch passende Bilder gezeigt werden. Wir hatten noch den Bezug des angeblich zu hohen Jagddrucks durch uns Jäger, auf die bevorstehende Aufweichung des Betretungsrecht durch Jedermann zu jeder Zeit gesucht, aber diese Argumente fehlten leider. Was man sicherlich sagen kann, ist dass der Bericht ausgewogen und neutral gehalten wurde. Diese neutrale Berichterstattung ist leider bei anderen öffentlich-rechtlichen Sendern in letzter Zeit nicht immer so gewesen. Wir sollten die Chance der fachkompetenten Aussendarstellung immer nutzen, nur so können wir unsere guten Argumente bei der nicht-jagenden Bevölkerung darstellen. [ns]

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Laengere-Schonzeit-fuers-Damwild,shmag33842.html

Thema Damwild-Bejagung

Aufgrund der Zeitungsberichte zum diesjährigen Kreisjägertag der KJS-Plön stellte sich ein Redakteur des NDR SH-Magazins die Frage, in welchem Zusammenhang die hohen Bestandszahlen des Damwildes im Kreis Plön, das teilweise nicht Erreichen der Abschusspläne und die Verkürzung der Jagdzeiten stehen. Die Anfrage kam dann direkt vom NDR an mich in meiner Funktion des Obmann für Öffentlichkeitsarbeit. Nach kurzer Planung des Drehtermins und der Absprache mit unserem Kreisjägermeister, konnten wir schnell ein Treffen im heimischen Revier realisieren. Das Team des NDR um A.Schnoor war gut informiert, sympathisch und hat sich absolut professionell verhalten. Wir hatten an dem Morgen auch guten Anblick (alle Aufnahmen in dem Beitrag stammen vom Drehort) und genügend Zeit die Umstände bzw. Problematik zu erklären. Natürlich verspricht man sich persönlich ein noch besseres Abbild seiner Argumentation, aber in der Kürze der Zeit müssen nunmal die Fakten, die Statements beider Seiten und dann noch passende Bilder gezeigt werden. Wir hatten noch den Bezug des angeblich zu hohen Jagddrucks durch uns Jäger, auf die bevorstehende Aufweichung des Betretungsrecht durch Jedermann zu jeder Zeit gesucht, aber diese Argumente fehlten leider. Was man sicherlich sagen kann, ist dass der Bericht ausgewogen und neutral gehalten wurde. Diese neutrale Berichterstattung ist leider bei anderen öffentlich-rechtlichen Sendern in letzter Zeit nicht immer so gewesen. Wir sollten die Chance der fachkompetenten Aussendarstellung immer nutzen, nur so können wir unsere guten Argumente bei der nicht-jagenden Bevölkerung darstellen. [ns]

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Laengere-Schonzeit-fuers-Damwild,shmag33842.html

Jäger starten Bildungsoffensive für Kinder in Sachen Naturschutz

alt

Das INFO-Mobil der Kreisjägerschaft Stormarn zeigt Kindern aus Grundschulen und KITAS die artenreiche Vielfalt der heimischen Fauna und weckt spielerisch Interesse und Verständnis für Natur- und Umweltschutz sowie den verantwortungsbewussten und nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Die Frage, „ob das Reh die Frau vom Hirsch sei?“ wird Jägern von Kindern immer wieder gestellt, berichtet Hendrik Löffler, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit der Stormarner Jäger und ist besorgt, „da immer weniger Kinder einen ernsthaften Bezug zur Natur haben“. Julia Beckmann und Sönke Niemeyer-Reekmann – die beiden Jugendobleute der Kreisjägerschaft – sehen das auch so und geben zu bedenken: „Ohne Kenntnis der heimischen Tierwelt sowie deren Verhalten und Umwelt, ist es besonders schwierig, die Kinder zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen zu erziehen und die Bedeutung des Umweltschutzes zu vermitteln.“ Um hier entgegen zu wirken, startet die Kreisjägerschaft nunmehr eine Bildungsoffensive für Kinder in Sachen Naturschutz. Mit dem Infomobil stellt die Kreisjägerschaft einen „mobilen Erlebnisort der Artenvielfalt“ zur Verfügung der für alle Kinder ein unvergessliches Erlebnis darstellt und Lehreinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher bei der Umweltbildung der Kinder nachhaltig unterstützt. Das Infomobil ist mit unzähligen Präparaten heimischer Vögel und Säugetiere ausgestattet und ermöglicht es den Kindern die Tiere nicht nur anzusehen sondern auch zu begreifen. Die engagierten Jugendobleute erläutern den Kindern das Verhalten und die Lebensräume der Tiere und bieten einen reichen Erfahrungsschatz an spannenden Geschichten und Anekdoten aus Feld, Wald und Flur. Mit Hilfe von Ratespielen gewinnen die Kinder nicht nur spannende Informationen sondern haben auch jede Menge Spaß. Wenn dies gewünscht wird, besteht zudem die Möglichkeit, im Rahmen eines gemeinsamen Wald- und Wiesenspazierganges heimische Tiere sowie deren Spuren und Zeichen zu entdecken und zu deuten. Alle KITAS und Grundschulen des Kreises Stormarn erhalten kurzfristig per eMail eine Information über den kostenlosen Service der Kreisjägerschaft. Eine Buchung des Infomobils ist auch über die Homepage der Jäger möglich: www.kjs-stormarn.com
 
Text: Hendrik F. Löffler; Bild: Sönke Niemeyer-Reekmann

 

Mit Fuchs und Hase auf dem RSH Kindertag

Kindertag Bild

„Das war ein anstrengender Tag, aber es hat sich gelohnt und hat sehr viel Spaß gebracht.“ Dieses Resümee zogen am Abend die 19 Jägerinnen und Jäger, die der Obmann für Öffentlichkeitsarbeit Holger Meyer für den Einsatz am Infomobil des LJV über den Tag verteilt aufgeboten hatte. Radio Schleswig-Holstein (RSH) hat seinen jährlichen Kindertag in erstmals in Neumünster ausgerichtet. Die gesamte Innenstadt war für den Fahrzeugverkehr gesperrt, auf dem Großflecken, im Rencks Park und in der Holstenstraße war ein Rundkurs mit vielfältigen Angeboten für die Kinder aufgebaut.

Die Neumünsteraner Jäger konnten auf Einladung des Jugendverbandes Neumünster, in dem sie Mitglied sind, teilnehmen. Erwartet wurden mindestens 50.000 Gäste aus ganz Schleswig-Holstein, gekommen sind laut Veranstalter über 80.000. Würden wir uns da nicht übernehmen oder im Trubel untergehen? Diese anfänglichen Bedenken erwiesen sich zum Glück als unbegründet. Dank der Unterstützung von drei Mitgliedern der Kreisjägerschaft Stormarn (Silke Bacher, Julia Beckmann und Philip Niedballa) und zwei Mitgliedern aus der Kreisjägerschaft Segeberg (Eike Gärtner und Tim-Fabian Nero) schafften es die 14 Neumünsteraner Jägerinnen und Jäger, dem Ansturm auf das Infomobil Stand zu halten und den zahlreichen Besuchern mit ihren vielen Fragen gerecht zu werden.

Es erwies sich für uns als Glücksfall, dass unser Stand etwas abseits vom Geschiebe und Gedränge der Massen in einer lauschigen Ecke des Rencks Park stand. Angelockt durch die zahlreichen Präparate und ausgelegten Decken ließen sich die Kinder und Erwachsenen in einer ruhigeren grünen Umgebung gern über die heimischen Wildtiere informieren. Auch die ausgestellten Schautafeln wurden ausgiebig studiert. Zeitweise waren 7 Standbetreuer gleichzeitig in Gespräche eingebunden, es brummte richtig vor unserem Stand. Neben den erfahrenen Jägern versuchten sich auch die Jungjägerinnen Martje und Nanke Meyer sowie Alexander Rieger und Michel Brandt erfolgreich mit ihrem ersten Einsatz im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und trugen zu einem frischen Auftritt der Jäger bei.   

Dank der guten Zusammenarbeit mit den auswärtigen Unterstützern aus Stormarn und Segeberg sowie der guten Mischung aus Jungjägern und „alten Hasen“ konnten wir die Chance nutzen, der breiten Öffentlichkeit ein positives Bild von Jagd und Jägern zu geben und über die Natur zu informieren.

Ingbert Tornquist

Jägernachwuchs schafft Schlaf- und Nistplätze

altAm 16. Mai hat sich die Kinder- und Jugendgruppe des Hegeringes 4 wieder getroffen, um dieses Mal Eulen- und Fledermauskästen aufzuhängen. Thorolf Wellmer hat zuerst den Sinn und die Aufgabe der einzelnen Kästen anschaulich erklärt, danach zog die Frischlingsrotte unter der Leitung von Christoph Keller los. Mit Hilfe eines Schleppers wurden dann die verschiedenen Kästen fachgerecht aufgehängt. Fachgerecht heißt in diesem Bezug nicht nur den richtigen Nagel zu nehmen(der Förster dankt) sondern auch auf die Windrichtung, die Einflugschneise, sowie bei den Fledermauskästen auf die Bildung einer Kleinkolonie zu achten. Im Anschluss wurde noch der Pirschweg zum Kinderhochsitz gepflegt und mit Hackschnitzel ausgestattet, damit man ganz leise angehen kann. Wenn man es dann geschafft hat leise auf den Sitz zu pirschen, hat man einen schönen Blick auf einen kleinen Teich, in den noch Karpfen eingesetzt wurden und vielleicht noch Anblick eines Maibocks.

Norman Stoll

10. Walderlebnistag für 4.-Klässler

Walderlebnistag

Wie in den Vorjahren sind wir  mit dem Walderlebnistag sehr zufrieden.  Für die  Schüler ist es immer ein besonderer Tag, wenn das Klassenzimmer in den Wald verlegt wird.
Seit zehn Jahren lädt die KJS zu diesem Tag alle vierten Klassen der Grundschulden dazu ein, sich auf spielerische Art und Weise mit Natur und Umwelt zu befassen.
Was erleben die Kinder?
Wir verlegen den Unterricht für einen Tag in den Wald.
In Gruppen mit 10 bis 15 Schülern wird ein Parcours mit kleinen Ständen durchlaufen. Die Stände sind mit 2 Helfern besetzt, die ein Thema aus Natur, Umwelt, Forst- u. Landwirtschaft, aber auch Jagd und Hege, vortragen. Die  Tier- u. Vogelwelt wird thematisiert, ebenso Insekten, Schnecken, Pilze und Wildkräuter. Schließlich wird ein Fragebogen ausgehändigt, der das Gehörte und Gesehene abfragt. Ein kleiner Wettbewerb ermittelt eine Siegerklasse.
Die Kommentare der Kinder sind  beeindruckend. „Das war toll“, „wir mussten Tierspuren lesen. Wir haben gelernt, welches Korn es gibt und das Brot daraus probiert.“  Bei Waldmeister und Fledermäuse staunten sie: „Die gibt’s hier auch? Und die Jäger unterhalten sich mit dem Jagdhorn, das ist cool.“
Wie hat alles begonnen?
Kathrin Eckardt, die Tochter des langjährigen Leiters des Lehrrevieres des LJV, hatte die Idee  zum  Thema  „Lernort Natur – Schlau werden wie ein Fuchs“. Und dazu ein Schema entwickelt.
Die KJS mit Dr. Sach hat diesen Gedanken aufgenommen und 2005 mit Eutiner  Schulen in der vorgenannten Form mit ca. 250 Schülern umgesetzt. Nach guter Resonanz sind es im Folgejahr schon 360 Schüler und folgernd seit 2008 alle 4. Klassen an sechs Orten mit bis 1.000 Kinder. Zur Gestaltung dieses Tages sind auch andere naturverbundene Organisationen beteiligt.
Dankesveranstaltung
Anlässlich des 10. Walderlebnistages hatte die KJS die vielen Helfer und Sponsoren zu einem Treffen eingeladen. In seiner Ansprache brachte Otto Witt, der Vorsitzende, das Thema auf den Punkt. Er sagte u.a.: „Wir haben nur die eine Natur – und die gilt es zu schützen.  Der Walderlebnistag hat es geschafft, dass Verbände, die sich sonst nicht immer einig sind, für ein gemeinsames Ziel zusammenarbeiten“. Darüber freuten sich alle Jäger. „Das jedoch ginge nicht ohne  das Engagement der vielen Ehrenamtlichen“,  Ihnen allen, die dazu beitragen,  sprach er ein großes Dankeschön aus. „Bei aller guten Organisation – ohne Helfer funktioniert nichts“. Man müsse sich die Mühe machen, den Kindern die Natur kompetent nahe zu bringen.
Kathrin Eckardt betonte in ihrer Gastrede unter anderem:  „Es gab Anfang des Jahrtausends nichts, was man Kindern anbieten konnte, die nicht in der Natur aufwuchsen. Es war nicht mehr modern, sich für jemand anderen Arbeit zu machen“. Lobend sagte sie weiterhin, sie sei von der Mühe der KJS beeindruckt. So viel Engagement in einem so großen Einzugsgebiet gäbe es sonst nirgendwo.
Ein ausführlicher Bericht ist  unter www.kjs-eutin.de  –Veranstaltungen zu finden.

 

Heiner Schlie

 

10. Walderlebnistag für 4.-Klässler

Walderlebnistag

Wie in den Vorjahren sind wir  mit dem Walderlebnistag sehr zufrieden.  Für die  Schüler ist es immer ein besonderer Tag, wenn das Klassenzimmer in den Wald verlegt wird.
Seit zehn Jahren lädt die KJS zu diesem Tag alle vierten Klassen der Grundschulden dazu ein, sich auf spielerische Art und Weise mit Natur und Umwelt zu befassen.
Was erleben die Kinder?
Wir verlegen den Unterricht für einen Tag in den Wald.
In Gruppen mit 10 bis 15 Schülern wird ein Parcours mit kleinen Ständen durchlaufen. Die Stände sind mit 2 Helfern besetzt, die ein Thema aus Natur, Umwelt, Forst- u. Landwirtschaft, aber auch Jagd und Hege, vortragen. Die  Tier- u. Vogelwelt wird thematisiert, ebenso Insekten, Schnecken, Pilze und Wildkräuter. Schließlich wird ein Fragebogen ausgehändigt, der das Gehörte und Gesehene abfragt. Ein kleiner Wettbewerb ermittelt eine Siegerklasse.
Die Kommentare der Kinder sind  beeindruckend. „Das war toll“, „wir mussten Tierspuren lesen. Wir haben gelernt, welches Korn es gibt und das Brot daraus probiert.“  Bei Waldmeister und Fledermäuse staunten sie: „Die gibt’s hier auch? Und die Jäger unterhalten sich mit dem Jagdhorn, das ist cool.“
Wie hat alles begonnen?
Kathrin Eckardt, die Tochter des langjährigen Leiters des Lehrrevieres des LJV, hatte die Idee  zum  Thema  „Lernort Natur – Schlau werden wie ein Fuchs“. Und dazu ein Schema entwickelt.
Die KJS mit Dr. Sach hat diesen Gedanken aufgenommen und 2005 mit Eutiner  Schulen in der vorgenannten Form mit ca. 250 Schülern umgesetzt. Nach guter Resonanz sind es im Folgejahr schon 360 Schüler und folgernd seit 2008 alle 4. Klassen an sechs Orten mit bis 1.000 Kinder. Zur Gestaltung dieses Tages sind auch andere naturverbundene Organisationen beteiligt.
Dankesveranstaltung
Anlässlich des 10. Walderlebnistages hatte die KJS die vielen Helfer und Sponsoren zu einem Treffen eingeladen. In seiner Ansprache brachte Otto Witt, der Vorsitzende, das Thema auf den Punkt. Er sagte u.a.: „Wir haben nur die eine Natur – und die gilt es zu schützen.  Der Walderlebnistag hat es geschafft, dass Verbände, die sich sonst nicht immer einig sind, für ein gemeinsames Ziel zusammenarbeiten“. Darüber freuten sich alle Jäger. „Das jedoch ginge nicht ohne  das Engagement der vielen Ehrenamtlichen“,  Ihnen allen, die dazu beitragen,  sprach er ein großes Dankeschön aus. „Bei aller guten Organisation – ohne Helfer funktioniert nichts“. Man müsse sich die Mühe machen, den Kindern die Natur kompetent nahe zu bringen.
Kathrin Eckardt betonte in ihrer Gastrede unter anderem:  „Es gab Anfang des Jahrtausends nichts, was man Kindern anbieten konnte, die nicht in der Natur aufwuchsen. Es war nicht mehr modern, sich für jemand anderen Arbeit zu machen“. Lobend sagte sie weiterhin, sie sei von der Mühe der KJS beeindruckt. So viel Engagement in einem so großen Einzugsgebiet gäbe es sonst nirgendwo.
Ein ausführlicher Bericht ist  unter www.kjs-eutin.de  –Veranstaltungen zu finden.

 

Heiner Schlie

 

SDW Landesgruppe Schleswig-Holstein hat gewählt

Auf ihrer Jahresmitgliederversammlung am 29. Mai 2015 in Lübeck im Naturkundemuseum wählten die Delegierten der Kreisverbände

– Frau Dr. Christel Happach-Kasan erneut als Landesvorsitzende des SDW Landesverbandes Schleswig-Holstein e.V..

– Johann Böhling wurde zum 1. Stellvertreter gewählt und tritt damit die Nachfolge von Hans-Albrecht Hewicker an.

– Moritz Graf zu Rantzau übernahm mit der Wahl zum 2.Stellvertreter das Amt von Walter Ratjen.

– Aus dem Landesverband Nord der Deutschen Waldjugend, dem Jugendverband der SDW, stellte sich Lukas Böttger zur Wahl eines Beisitzers und wurde einstimmig gewählt.

www.sdw-sh.de

 

SDW Landesgruppe Schleswig-Holstein hat gewählt

Auf ihrer Jahresmitgliederversammlung am 29. Mai 2015 in Lübeck im Naturkundemuseum wählten die Delegierten der Kreisverbände

– Frau Dr. Christel Happach-Kasan erneut als Landesvorsitzende des SDW Landesverbandes Schleswig-Holstein e.V..

– Johann Böhling wurde zum 1. Stellvertreter gewählt und tritt damit die Nachfolge von Hans-Albrecht Hewicker an.

– Moritz Graf zu Rantzau übernahm mit der Wahl zum 2.Stellvertreter das Amt von Walter Ratjen.

– Aus dem Landesverband Nord der Deutschen Waldjugend, dem Jugendverband der SDW, stellte sich Lukas Böttger zur Wahl eines Beisitzers und wurde einstimmig gewählt.

www.sdw-sh.de

 

Kindertagesstätte Wirbelwind in Friedrichskoog – Hegering 11

1b KinderaktionKinder erforschen die Natur. Schon beim Betreten der Kreativwerkstatt in der Kindertagesstätte Wirbelwind kamen die Kinder aus dem Staunen nicht mehr heraus. Viele Tierpräparate, Holz, Bastelmaterialien und Werkzeuge wartete auf sie. Zwei Tage besuchte der Hegering 11 die Kindertagesstätte. In den zwei Tagen wurden zehn Nistkästen und ein Insektenhotel gebaut. Nach vielen Fragen über Dachs, Marderhund, Hase und Fuchs wurden die Gruppen aufgeteilt und los ging es.
Eine Gruppe baute zusammen mit Caroline Jesaitis- Peppel (Öffentlichkeitsobfrau des HR 11) Nistkästen. Es wurde geschraubt und gehämmert. Die Kinder arbeiten sehr konzentriert und begeistert mit. In der anderen Gruppe entstand das Insektenhotel. Es wurden viele Naturmaterialien, Gräser, Holzstücke, Tannenzapfen, Steine und Dosen gesammelt und in das Insektenhotel eingearbeitet. Total begeistert waren die Kinder, als diese mit richtigem Werkzeug arbeiten durften. „Es macht richtig viel Spaß“, erzählte Finn.
Besonders angetan hat es den Kindern, als bereits die ersten Insekten aus den Tannenzapfen krabbelten. Sie wurden genau beobachten und bestaunt. So viele kleine Tiere auf einmal, das hätten die Kinder nicht gedacht. Aber genau diese Insekten werden in das Insektenhotel einziehen und bewohnen. „Wir vom Hegering möchten den Kindern die Vielfalt der Natur und der Tiere näher bringen“, erzählt Caroline Jesaitis- Peppel. „Wir werden mit den Kindern die Insekten dokumentieren und aufmalen, damit jedes Kind weiß, welche Tiere im Insektenkindergarten eingezogen sind.“
Als die Nistkästen fertig zusammen gebaut sind, ging es darum diese bunt anzumalen. Die Pinsel wirbeln nur so herum und die Kästen wurden farbenfroh angemalt.
Im Frühjahr werden diese Nistkästen an den Zaun auf der Außenanlage der Kindertagesstätte aufgehängt und es wird genau beobachtet, welche Vögel hier ihre Jungen aufziehen werden. Diese werden dann genau dokumentiert. „Wir werden im Herbst, nach der Brutsaison die Nistkästen mit den Kindern säubern, damit im nächsten Jahr wieder viele Vögel in der Kindertagesstätte einziehen werden“, so Caroline Jesaitis- Peppel

C. Jesaitis-Peppel