Kindertagesstätte Wirbelwind in Friedrichskoog – Hegering 11

1b KinderaktionKinder erforschen die Natur. Schon beim Betreten der Kreativwerkstatt in der Kindertagesstätte Wirbelwind kamen die Kinder aus dem Staunen nicht mehr heraus. Viele Tierpräparate, Holz, Bastelmaterialien und Werkzeuge wartete auf sie. Zwei Tage besuchte der Hegering 11 die Kindertagesstätte. In den zwei Tagen wurden zehn Nistkästen und ein Insektenhotel gebaut. Nach vielen Fragen über Dachs, Marderhund, Hase und Fuchs wurden die Gruppen aufgeteilt und los ging es.
Eine Gruppe baute zusammen mit Caroline Jesaitis- Peppel (Öffentlichkeitsobfrau des HR 11) Nistkästen. Es wurde geschraubt und gehämmert. Die Kinder arbeiten sehr konzentriert und begeistert mit. In der anderen Gruppe entstand das Insektenhotel. Es wurden viele Naturmaterialien, Gräser, Holzstücke, Tannenzapfen, Steine und Dosen gesammelt und in das Insektenhotel eingearbeitet. Total begeistert waren die Kinder, als diese mit richtigem Werkzeug arbeiten durften. „Es macht richtig viel Spaß“, erzählte Finn.
Besonders angetan hat es den Kindern, als bereits die ersten Insekten aus den Tannenzapfen krabbelten. Sie wurden genau beobachten und bestaunt. So viele kleine Tiere auf einmal, das hätten die Kinder nicht gedacht. Aber genau diese Insekten werden in das Insektenhotel einziehen und bewohnen. „Wir vom Hegering möchten den Kindern die Vielfalt der Natur und der Tiere näher bringen“, erzählt Caroline Jesaitis- Peppel. „Wir werden mit den Kindern die Insekten dokumentieren und aufmalen, damit jedes Kind weiß, welche Tiere im Insektenkindergarten eingezogen sind.“
Als die Nistkästen fertig zusammen gebaut sind, ging es darum diese bunt anzumalen. Die Pinsel wirbeln nur so herum und die Kästen wurden farbenfroh angemalt.
Im Frühjahr werden diese Nistkästen an den Zaun auf der Außenanlage der Kindertagesstätte aufgehängt und es wird genau beobachtet, welche Vögel hier ihre Jungen aufziehen werden. Diese werden dann genau dokumentiert. „Wir werden im Herbst, nach der Brutsaison die Nistkästen mit den Kindern säubern, damit im nächsten Jahr wieder viele Vögel in der Kindertagesstätte einziehen werden“, so Caroline Jesaitis- Peppel

C. Jesaitis-Peppel

Kreisjägerschaft Flensburg – Mit dem Jugendobmann im Glücksburger Forst

5 VorschulkinderMit den Vorschulkindern  des Kindergartens  “An der Johannismühle “ aus Flensburg begab sich Jugendobmann Hans Bernhold auf die Pirsch in den Glücksburger Forst. Die Tiere, die sie entdecken sollten, stammen aus  unserer Heimat, Präparate aus einem reichhaltigen Fundus, den Hans  Bernhold in vielen Jahren mit hohen persönlichen Kosten zusammengestellt  und nun für einen Anerkennungsbetrag der Kreisjägerschaft überlassen hat.  Die Leiterin der Gruppe,  Susanne Petersen, und zwei  Mitstreiter mussten den jagdlichen Übereifer ihrer Kinder bremsen, die sich gar nicht Zeit für Erklärungen des Jugendobmannes nehmen wollten, wenn ein Tier entdeckt war.  Jäger Bernhold half bei der Suche nach der richtigen Bezeichnung: Adler waren im Winter nicht am Futterhaus gewesen sondern Amseln und der Kuckuck hat seinen Namen von seinem Ruf!  Rehkitz und Steinmarder hatten sich zwar gut versteckt, wurden aber  doch schnell gefunden. Die danach folgende Frühstückspause gab Hans Bernhold Gelegenheit, über die Lebensweise der „Beute“ zu erzählen und die vielen Fragen zu beantworten. Das Wetter hatte es an diesem Tag gut gemeint, so dass sich die Schar, nachdem mit Hilfe aller die Präparate eingesammelt und verstaut waren, schnell auf den Weg  zum nahe gelegenen Spielplatz machen konnte. Susanne Petersen bedankte sich bei Hans Bernhold und seinem Begleiter Volkmar Gronau mit einem, von den Kindern selbst gebasteltem Geschenk und mit neuen Eindrücken zogen die Kinder  weiter. Eindrücken über den Einsatz der Jäger auch für die Eltern, wenn ihre Kinder ihnen davon zu Hause berichten.

Volkmar Gronau            

Kreisjägerschaft Flensburg – Mit dem Jugendobmann im Glücksburger Forst

5 VorschulkinderMit den Vorschulkindern  des Kindergartens  “An der Johannismühle “ aus Flensburg begab sich Jugendobmann Hans Bernhold auf die Pirsch in den Glücksburger Forst. Die Tiere, die sie entdecken sollten, stammen aus  unserer Heimat, Präparate aus einem reichhaltigen Fundus, den Hans  Bernhold in vielen Jahren mit hohen persönlichen Kosten zusammengestellt  und nun für einen Anerkennungsbetrag der Kreisjägerschaft überlassen hat.  Die Leiterin der Gruppe,  Susanne Petersen, und zwei  Mitstreiter mussten den jagdlichen Übereifer ihrer Kinder bremsen, die sich gar nicht Zeit für Erklärungen des Jugendobmannes nehmen wollten, wenn ein Tier entdeckt war.  Jäger Bernhold half bei der Suche nach der richtigen Bezeichnung: Adler waren im Winter nicht am Futterhaus gewesen sondern Amseln und der Kuckuck hat seinen Namen von seinem Ruf!  Rehkitz und Steinmarder hatten sich zwar gut versteckt, wurden aber  doch schnell gefunden. Die danach folgende Frühstückspause gab Hans Bernhold Gelegenheit, über die Lebensweise der „Beute“ zu erzählen und die vielen Fragen zu beantworten. Das Wetter hatte es an diesem Tag gut gemeint, so dass sich die Schar, nachdem mit Hilfe aller die Präparate eingesammelt und verstaut waren, schnell auf den Weg  zum nahe gelegenen Spielplatz machen konnte. Susanne Petersen bedankte sich bei Hans Bernhold und seinem Begleiter Volkmar Gronau mit einem, von den Kindern selbst gebasteltem Geschenk und mit neuen Eindrücken zogen die Kinder  weiter. Eindrücken über den Einsatz der Jäger auch für die Eltern, wenn ihre Kinder ihnen davon zu Hause berichten.

Volkmar Gronau            

Jungjägerlehrgang der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg äußerst erfolgreich!

Mölln (ik) – Es ist geschafft, die Teilnehmer des Jungjägerlehrganges 2015 können sich nach vielen Wochen intensiven Lernens und anschließend bestandener Prüfung nun Jungjäger nennen.In Zahlen ausgedrückt: Duschschnittsnote 2,7 und 90 Prozent Prüfungserfolg! Nach solch einem guten Lehrgangsergebnis machte die große Abschlussfeier auf dem Schießstand Waldhof mit Übergabe der Jägerbriefe und Prüfungszeugnisse durch Kreisjägermeister Horst … Weiterlesen

Hundeführerlehrgang zur Vorbereitung für die HZP

Und wieder ist ein Jahr um…..und deshalb findet auch in diesem Jahr wieder ein jagdlicher Hundeführerlehrgang zur Vorbereitung für die HZP, Brauchbarkeit oder VGP durch die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg in unterschiedlichen Revieren des Kreises statt. Die Anmeldung findet am Dienstag, den 02. Juni 2015 um 19.00 Uhr im Vereinshaus des Ziethener Hundesportvereins GHSV Ziethen, Mechower … Weiterlesen

Daumen hoch für heimisches Wildbret

WWF bewertet Wildfleisch als empfehlenswert

Der WWF hat einen Ratgeber zur Orientierung an der Fleischtheke vorgelegt. Produktionsmethoden, Labels und Warenklassen wurden für die WWF-Empfehlungen durchleuchtet und nach einem einfachen Ampelsystem bewertet. Als insgesamt empfehlenswert wurden Bio- oder Neuland-Produkte, Weide- und Wildfleisch eingestuft. Konventionell produzierte Fleisch- und Wurstwaren hätten enorme negative ökologische Auswirkungen. Wildfleisch aus nachhaltiger, regulierter Jagd sei hingegen mit kaum negativen, ökologischen Auswirkungen verbunden.

„Wild aus der Region ist ein frisches Naturprodukt, das durch kurze Vertriebswege schnell und umweltfreundlich zu dem Endverbraucher gelangt“, so Dr. Jürgen Ellenberger, Präsidiumsmitglied des Deutschen Jagdverbandes (DJV). Die aktuelle DJV-Statistik zeigt, Wildbret ist bei den Deutschen beliebt: Über 23.452 Tonnen Fleisch von Hirsch, Reh und Co. kam im Jagdjahr 2013/14 auf die Tische der Verbraucher. Während die Einfuhr von Wildfleisch aus Osteuropa und Übersee in den vergangenen fünf Jahren um 11 Prozent gesunken ist, bleibt der Verzehr von heimischem Wild gleichbleibend hoch.

Ob klassischer Wildschweinbraten aus der Keule, würziges Gulasch oder saftige Steaks aus dem Rücken, die Vielzahl der Rezepte und Zubereitungsmöglichkeiten bieten für jeden Fleischliebhaber das passende Gericht. Und wer sich noch nicht an einen Wildbraten, wegen der vermeintlich schwierigen Zubereitung, getraut hat, findet auf der Internetseite www.wild-auf-wild.de einfache und leckere Rezepte für alle heimischen Wildarten.

Wissenswertes zu Wildfleisch

  • Wildbret ist eine Bezeichnung für das Fleisch wild lebender Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen. Der Begriff stammt aus dem Mittelhochdeutschen und wurde in den Jahren zwischen 1050 und 1350 geprägt. Das Wort „bræt“ bedeutet lediglich Fleisch.
  • Wildfleisch ist besonders im Herbst und frühen Winter sehr zart, weil das Muskelfleisch der Tiere prozentual mehr „gute“ Fette enthält.
  • Das Fleisch heimischer Wildtiere enthält einen ähnlich hohen Anteil (14-21 Prozent) der gesunden Omega-3-Fettsäuren  wie der allzeit gepriesene Lachs (20 Prozent).
  • Wo Verbraucher dieses Zeichen „Wild aus der Region“ finden, gibt es heimische Ware. Im Supermarkt sollte unbedingt die Herkunft geprüft werden: Hirschfleisch stammt oftmals von Tieren aus Gatterhaltung in Neuseeland.

Daumen hoch für heimisches Wildbret

WWF bewertet Wildfleisch als empfehlenswert

Der WWF hat einen Ratgeber zur Orientierung an der Fleischtheke vorgelegt. Produktionsmethoden, Labels und Warenklassen wurden für die WWF-Empfehlungen durchleuchtet und nach einem einfachen Ampelsystem bewertet. Als insgesamt empfehlenswert wurden Bio- oder Neuland-Produkte, Weide- und Wildfleisch eingestuft. Konventionell produzierte Fleisch- und Wurstwaren hätten enorme negative ökologische Auswirkungen. Wildfleisch aus nachhaltiger, regulierter Jagd sei hingegen mit kaum negativen, ökologischen Auswirkungen verbunden.

„Wild aus der Region ist ein frisches Naturprodukt, das durch kurze Vertriebswege schnell und umweltfreundlich zu dem Endverbraucher gelangt“, so Dr. Jürgen Ellenberger, Präsidiumsmitglied des Deutschen Jagdverbandes (DJV). Die aktuelle DJV-Statistik zeigt, Wildbret ist bei den Deutschen beliebt: Über 23.452 Tonnen Fleisch von Hirsch, Reh und Co. kam im Jagdjahr 2013/14 auf die Tische der Verbraucher. Während die Einfuhr von Wildfleisch aus Osteuropa und Übersee in den vergangenen fünf Jahren um 11 Prozent gesunken ist, bleibt der Verzehr von heimischem Wild gleichbleibend hoch.

Ob klassischer Wildschweinbraten aus der Keule, würziges Gulasch oder saftige Steaks aus dem Rücken, die Vielzahl der Rezepte und Zubereitungsmöglichkeiten bieten für jeden Fleischliebhaber das passende Gericht. Und wer sich noch nicht an einen Wildbraten, wegen der vermeintlich schwierigen Zubereitung, getraut hat, findet auf der Internetseite www.wild-auf-wild.de einfache und leckere Rezepte für alle heimischen Wildarten.

Wissenswertes zu Wildfleisch

  • Wildbret ist eine Bezeichnung für das Fleisch wild lebender Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen. Der Begriff stammt aus dem Mittelhochdeutschen und wurde in den Jahren zwischen 1050 und 1350 geprägt. Das Wort „bræt“ bedeutet lediglich Fleisch.
  • Wildfleisch ist besonders im Herbst und frühen Winter sehr zart, weil das Muskelfleisch der Tiere prozentual mehr „gute“ Fette enthält.
  • Das Fleisch heimischer Wildtiere enthält einen ähnlich hohen Anteil (14-21 Prozent) der gesunden Omega-3-Fettsäuren  wie der allzeit gepriesene Lachs (20 Prozent).
  • Wo Verbraucher dieses Zeichen „Wild aus der Region“ finden, gibt es heimische Ware. Im Supermarkt sollte unbedingt die Herkunft geprüft werden: Hirschfleisch stammt oftmals von Tieren aus Gatterhaltung in Neuseeland.

Wolfsvorkommen im Kreis bestätigt

Neben einigen Fotonachweisen, gibt es in unserem Kreis Herzogtum Lauenburg zwei durch Genetik – festgestellt an Schafen und an einem Rotwildriss – nachgewiesene Wölfe. Ein Tier stammt definitiv aus dem Munsteraner Rudel. Ein zweiter Wolf, der aus einem anderen Rudel kommt, trägt Erbgut aus der weiter östlich stammenden europäischen Population. (Ostpolen/ Ostpreußen. Ein Elterntier aus … Weiterlesen

„Fitness-Check“ für EU-Richtlinien

EU-Kommission startet Online-Befragung zu EU-Naturschutzrichtlired3ffnien (Berlin, 08. Mai 2015) Die EU-Kommission hat am 30. April 2015 eine öffentliche Konsultation zum sogenannten „Fitness-Check“ der europäischen Naturschutzrichtlinien, der Vogel-Richtlinie und der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH), gestartet. An der Konsultation kann sich jedermann bis zum 27.07.2015 online beteiligen. Der Fitness-Check soll zeigen, ob die Richtlinien ihre Aufgaben erfüllen und wo … Weiterlesen

Freundlicher Empfang beim LJV in Flintbek

Am 20. April besuchten unsere Vorsitzenden Andreas-Peter Ehlers und Bernd Karsten den LJV in Flintbek. In überaus freundlicher Atmosphäre wurden in einem offenen und konstruktiven Gespräch mit dem Präsidenten Dr. Klaus-Hinnerk Baasch und Schatzmeister Hans-Jürgen Langbehn diverse Themen angesprochen. So stand beispielsweise Öffentlichkeitsarbeit, Schießstand Mölln, Jugendarbeit und die zukünftige Zusammenarbeit mit dem LJV im Mittelpunkt. … Weiterlesen

Landesweite Biotopkartierung 2014 bis 2019 fortgesetzt –Umweltminister Habeck: „Der …

HochmoorNeue Runde bei der Naturschutz-Inventur: Die landesweite Biotopkartierung in Schleswig-Holstein wird von diesem Monat an fortgesetzt. Dafür schwärmen bis 2019 Kartierer aus, um alle naturnahen Lebensräume im Land zu erfassen und flächendeckend zu bewerten.

„Die Landschaft und die Natur in Schleswig-Holstein unterliegen einem ständigen Nutzungswandel. In keinem anderen Bundesland sind aber die Daten der Biotopkartierung so alt und unvollständig wie in Schleswig-Holstein“, sagte Minister Robert Habeck heute (4. Mai 2015). Neue Daten seien eine notwendige Grundlage, um auch längerfristig die richtigen Schwerpunkte im Naturschutz zu setzen. Die Kartierung helfe zudem, die Flächeninanspruchnahme bei Infrastrukturmaßnahmen besser zu steuern. So werden bei Infrastrukturvorhaben in der freien Landschaft, etwa bei Straßen oder Schienentrassen, als wertvoll erkannte Biotope, allemal wenn sie einem gesetzlichem Schutz unterliegen, nach Möglichkeit umgangen.

Habeck betonte: „Mit einer aktualisierten Biotopkartierung können Naturräume rechtssicher in Planungsprozesse aufgenommen und diese somit rechtssicher gestaltet werden. Die Kartierung ist kein Selbstzweck, sondern Grundlage für jede Planung im Land. Bei einem Flächenverbrauch von 3,2 Hektar pro Tag sind wir verpflichtet, unsere Naturräume so gut wie möglich zu schützen und unser Land mit seinen Werten zu erhalten.“

Die landesweite Biotopkartierung ist eine Gesamt-Inventur der Lage, der Größe und der Qualität aller naturnahen Lebensräume (Biotope) mit einer Bewertung dieser Lebensräume für den Naturhaushalt im Lande und überregional. Sie stellt Daten für Biotopverbundplanungen und allgemein für eine koordinierte und abgewogene Regional-, Landschafts- und Grünordnungsplanung zum Nutzen von regionalen Planungsverbänden, Städten und Gemeinden bereit.

Im Zuge der Biotopkartierung werden alle Vorkommen von FFH-Lebensraumtypen, gesetzlich geschützten Biotopen und sonstigen, gefährdeten oder für die biologische Vielfalt bedeutsamen Biotoptypen erfasst und insbesondere für eine digitale Auswertung und Datenbereitstellung aufgearbeitet werden.

Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR) in Flintbek, das als obere Naturschutzbehörde unter anderem für die flächendeckende Kartierung von naturnahen Biotopen zuständig ist, wird jetzt diese Grundlagenerhebung in den Jahren 2015 bis 2019 auf der Basis einer systematischen und vergleichenden Erfassung und Bewertung der Biotope und FFH-Lebensraumtypen in neun Kreisen (ohne die Kreise Rendsburg-Eckernförde und Segeberg) und vier kreisfreien Städten Schleswig-Holsteins federführend durchführen lassen. „Für eine Unterstützung der Kartiererinnen und Kartierer bin ich sehr dankbar“, sagte Minister Habeck.

Über weitere rechtliche Hintergründe informiert das LLUR unter folgendem Link:

 http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/B/biotope/biotopkartierung.html

Hintergrund

Als Biotope werden in der Biologie bestimmte, abgrenzbare Lebensräume in einem Ökosystem bezeichnet. Diese Lebensräume werden geprägt von den in ihr lebenden Organismen. So gibt es Wasserbiotope (z. B. Seen, Tümpel, Teiche, Fließgewässer), Waldbiotope (z. B. Auenwälder, Nadelwälder, Bruchwälder), Freilandbiotope (z. B. Wiesen), Feuchtbiotope (z. B. Moore, Sümpfe, Wattlandschaften) oder anderenorts auch Wüstenbiotope (z. B. Sandwüsten, Steinwüsten, Felswüsten usw.).

Landesweite Biotopkartierung 2014 bis 2019 fortgesetzt –Umweltminister Habeck: „Der …

HochmoorNeue Runde bei der Naturschutz-Inventur: Die landesweite Biotopkartierung in Schleswig-Holstein wird von diesem Monat an fortgesetzt. Dafür schwärmen bis 2019 Kartierer aus, um alle naturnahen Lebensräume im Land zu erfassen und flächendeckend zu bewerten.

„Die Landschaft und die Natur in Schleswig-Holstein unterliegen einem ständigen Nutzungswandel. In keinem anderen Bundesland sind aber die Daten der Biotopkartierung so alt und unvollständig wie in Schleswig-Holstein“, sagte Minister Robert Habeck heute (4. Mai 2015). Neue Daten seien eine notwendige Grundlage, um auch längerfristig die richtigen Schwerpunkte im Naturschutz zu setzen. Die Kartierung helfe zudem, die Flächeninanspruchnahme bei Infrastrukturmaßnahmen besser zu steuern. So werden bei Infrastrukturvorhaben in der freien Landschaft, etwa bei Straßen oder Schienentrassen, als wertvoll erkannte Biotope, allemal wenn sie einem gesetzlichem Schutz unterliegen, nach Möglichkeit umgangen.

Habeck betonte: „Mit einer aktualisierten Biotopkartierung können Naturräume rechtssicher in Planungsprozesse aufgenommen und diese somit rechtssicher gestaltet werden. Die Kartierung ist kein Selbstzweck, sondern Grundlage für jede Planung im Land. Bei einem Flächenverbrauch von 3,2 Hektar pro Tag sind wir verpflichtet, unsere Naturräume so gut wie möglich zu schützen und unser Land mit seinen Werten zu erhalten.“

Die landesweite Biotopkartierung ist eine Gesamt-Inventur der Lage, der Größe und der Qualität aller naturnahen Lebensräume (Biotope) mit einer Bewertung dieser Lebensräume für den Naturhaushalt im Lande und überregional. Sie stellt Daten für Biotopverbundplanungen und allgemein für eine koordinierte und abgewogene Regional-, Landschafts- und Grünordnungsplanung zum Nutzen von regionalen Planungsverbänden, Städten und Gemeinden bereit.

Im Zuge der Biotopkartierung werden alle Vorkommen von FFH-Lebensraumtypen, gesetzlich geschützten Biotopen und sonstigen, gefährdeten oder für die biologische Vielfalt bedeutsamen Biotoptypen erfasst und insbesondere für eine digitale Auswertung und Datenbereitstellung aufgearbeitet werden.

Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR) in Flintbek, das als obere Naturschutzbehörde unter anderem für die flächendeckende Kartierung von naturnahen Biotopen zuständig ist, wird jetzt diese Grundlagenerhebung in den Jahren 2015 bis 2019 auf der Basis einer systematischen und vergleichenden Erfassung und Bewertung der Biotope und FFH-Lebensraumtypen in neun Kreisen (ohne die Kreise Rendsburg-Eckernförde und Segeberg) und vier kreisfreien Städten Schleswig-Holsteins federführend durchführen lassen. „Für eine Unterstützung der Kartiererinnen und Kartierer bin ich sehr dankbar“, sagte Minister Habeck.

Über weitere rechtliche Hintergründe informiert das LLUR unter folgendem Link:

 http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/B/biotope/biotopkartierung.html

Hintergrund

Als Biotope werden in der Biologie bestimmte, abgrenzbare Lebensräume in einem Ökosystem bezeichnet. Diese Lebensräume werden geprägt von den in ihr lebenden Organismen. So gibt es Wasserbiotope (z. B. Seen, Tümpel, Teiche, Fließgewässer), Waldbiotope (z. B. Auenwälder, Nadelwälder, Bruchwälder), Freilandbiotope (z. B. Wiesen), Feuchtbiotope (z. B. Moore, Sümpfe, Wattlandschaften) oder anderenorts auch Wüstenbiotope (z. B. Sandwüsten, Steinwüsten, Felswüsten usw.).

Landwirte und Jäger gemeinsam gegen Wildsterben

Jahr für Jahr werden durch die Mahd Rehkitze, Junghasen und andere Tiere getötet oder verstümmelt. Landwirte und Jäger arbeiten Hand in Hand, um diese Gefahr zu minimieren.

Feldhasen, Rehe, viele Bodenbrüter, Amphibien und hunderte Insekten haben ihren Lebensraum in den Wiesen. In der hohen Wiese finden sie Nahrung und Verste-cke vor Räubern. Das kann verhängnisvoll sein, denn viele Wiesen werden während der Vegetationsperiode mehrfach gemäht. Hohe Mahdgeschwindigkeiten und der Einsatz von breiten Mähwerken tragen dazu bei, dass Tiere sich häufig nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen können.

Zum Schutz des Jungwildes arbeiten Jäger und Landwirte zusammen. „Wir appellieren an unsere Mitglieder, den ansässigen Jagdpächter frühzeitig über den Mahdbeginn zu informie-ren“ verdeutlicht Werner Schwarz, Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein. Da-durch bietet sich die Möglichkeit die Wiese nach den größeren Wildtieren, wie Reh und Hase abzusuchen. „Dabei setzen Jäger nicht nur auf ihre Kenntnisse und ihre Hunde sondern sogar auf modernste Technik“, wie Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein erläutert.

Eine weitere Möglichkeit zur Rettung von Wildtieren ist das Anmähen der Fläche am Vortag oder das vorzeitige Aufstellen von optischen Wildscheuchen. Häufig verlassen dadurch Jung-hasen und Rehkitze die Wiesen in der Nacht.

Landwirte sind auch aus Gründen des Tierschutzes immer auf der richtigen Seite, wenn sie die Flächen von innen nach außen mähen und so vielen Wildtieren auf den Wiesen das Entkommen vor dem Mähwerk ermöglichen. Darüber hinaus dienen stehengelassene Wiesenstreifen übers Jahr als wichtige Rückzugsräume für Wildtiere, Insekten und Amphibien.

Landwirte und Jäger gemeinsam gegen Wildsterben

Jahr für Jahr werden durch die Mahd Rehkitze, Junghasen und andere Tiere getötet oder verstümmelt. Landwirte und Jäger arbeiten Hand in Hand, um diese Gefahr zu minimieren.

Feldhasen, Rehe, viele Bodenbrüter, Amphibien und hunderte Insekten haben ihren Lebensraum in den Wiesen. In der hohen Wiese finden sie Nahrung und Verste-cke vor Räubern. Das kann verhängnisvoll sein, denn viele Wiesen werden während der Vegetationsperiode mehrfach gemäht. Hohe Mahdgeschwindigkeiten und der Einsatz von breiten Mähwerken tragen dazu bei, dass Tiere sich häufig nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen können.

Zum Schutz des Jungwildes arbeiten Jäger und Landwirte zusammen. „Wir appellieren an unsere Mitglieder, den ansässigen Jagdpächter frühzeitig über den Mahdbeginn zu informie-ren“ verdeutlicht Werner Schwarz, Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein. Da-durch bietet sich die Möglichkeit die Wiese nach den größeren Wildtieren, wie Reh und Hase abzusuchen. „Dabei setzen Jäger nicht nur auf ihre Kenntnisse und ihre Hunde sondern sogar auf modernste Technik“, wie Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein erläutert.

Eine weitere Möglichkeit zur Rettung von Wildtieren ist das Anmähen der Fläche am Vortag oder das vorzeitige Aufstellen von optischen Wildscheuchen. Häufig verlassen dadurch Jung-hasen und Rehkitze die Wiesen in der Nacht.

Landwirte sind auch aus Gründen des Tierschutzes immer auf der richtigen Seite, wenn sie die Flächen von innen nach außen mähen und so vielen Wildtieren auf den Wiesen das Entkommen vor dem Mähwerk ermöglichen. Darüber hinaus dienen stehengelassene Wiesenstreifen übers Jahr als wichtige Rückzugsräume für Wildtiere, Insekten und Amphibien.