Wer war es?

Herzogtum Lauenburg – Auf einen sehr unschönen Fund wurde ein Jäger Ende April von seinem Jagdhund aufmerksam gemacht. Während eines Revierganges im südlichen Teil des Kreises ruckte der Hund an der Leine und führte seinen Herrn an einen kleinen Entwässerungsgraben. Direkt oberhalb der Böschung lag eine frisch gerissene Ricke – besser gesagt die Reste davon. … Weiterlesen

Präsentation und Flugshow: Roboterhilfe zur Jungwildrettung bei Mäharbeiten

flug12Jahr für Jahr werden durch die Mahd von Grünland Rehkitze, Junghasen und andere Tiere getötet oder verstümmelt. Feldhasen, Rehe, viele Bodenbrüter, Amphibien und hunderte Insekten haben ihren Lebensraum in den Wiesen.

Optimalerweise wird der ansässige Jäger frühzeitig über den Mahdbeginn informiert. Dadurch bietet sich ihm die Möglichkeit die Wiese nach den größeren Wildtieren, wie Reh und Hase abzusuchen. Die Absuche kann jetzt durch Flugroboter mit Wärmebildkameras verbessert werden. Diese befliegen das Gelände und bilden ein abgelegtes Kitz als Infrarotbild ab. Der Jäger und deren Helfer können dann das Kitz vor dem Mähwerk retten.

Zur Demonstration dieser Wildrettung laden wir Sie herzlich am 13.05.2015 um 16:00 Uhr nach Osdorf „Dippern´s Gasthof“ ein. Dazu wird die Firma Height-Tech ihren Flugroboter in einem kleinen Vortrag und anschließend im praktischen Einsatz im Hegellehrrevier des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein vorführen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, sich bis zum 10.05.2015 an zu melden unter Flugroboter.

Präsentation und Flugshow: Roboterhilfe zur Jungwildrettung bei Mäharbeiten

flug12Jahr für Jahr werden durch die Mahd von Grünland Rehkitze, Junghasen und andere Tiere getötet oder verstümmelt. Feldhasen, Rehe, viele Bodenbrüter, Amphibien und hunderte Insekten haben ihren Lebensraum in den Wiesen.

Optimalerweise wird der ansässige Jäger frühzeitig über den Mahdbeginn informiert. Dadurch bietet sich ihm die Möglichkeit die Wiese nach den größeren Wildtieren, wie Reh und Hase abzusuchen. Die Absuche kann jetzt durch Flugroboter mit Wärmebildkameras verbessert werden. Diese befliegen das Gelände und bilden ein abgelegtes Kitz als Infrarotbild ab. Der Jäger und deren Helfer können dann das Kitz vor dem Mähwerk retten.

Zur Demonstration dieser Wildrettung laden wir Sie herzlich am 13.05.2015 um 16:00 Uhr nach Osdorf „Dippern´s Gasthof“ ein. Dazu wird die Firma Height-Tech ihren Flugroboter in einem kleinen Vortrag und anschließend im praktischen Einsatz im Hegellehrrevier des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein vorführen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, sich bis zum 10.05.2015 an zu melden unter Flugroboter.

Premiere: Erste OUTDOOR jagd, fisch & natur in den Holstenhallen öffnet ihre Pforten

Drei Tage lang stehen in den Holstenhallen Neumünster die Themen Jagd, Sportfischen, Reisen und Ausrüstung im Mittelpunkt. Die erste OUTDOOR jagd, fisch & natur wird am Freitag eröffnet und vom Landesjägertag begleitet. Jagen, Fischen, Reisen, Naturerlebnis – diese Themenwelt soll Besucher nicht nur zum Schauen locken, sondern vor allem auch zum Ausprobieren.

Insgesamt 103 Aussteller ziehen für die drei Tage in die Holstenhallen Neumünster ein, die als gut eingeführter Standort mit vielen erfolgreichen Messen und Veranstaltungen mit der OUTDOOR wieder eine eigene Veranstaltung präsentiert, die auch in Zukunft in Neumünster ihren festen Standort haben soll und das Messeportfolio attraktiv ergänzt.


Die Idee zur OUTDOOR jagd, fisch & natur wurde vom Landesjagdverband Schleswig-Holstein, dem Landessportfischerverband und dem Dänischen Jagdsportverband gemeinsam mit den Holstenhallen aufgegriffen und entwickelt. Von Anfang an stand für alle Beteiligten fest, dass die Messe Erlebniswelten bieten soll und muss.

So wird ein Fahrparcours für Geländefahrzeuge auf dem Außengelände aufgebaut. Dort kann man Fahreigenschaften der Wagen testen und kennenlernen. Jagdhunde erobern das Terrain: die Jagdgebrauchshundevereine stellen verschiedene Hunde für und in der jagdlichen Arbeit bei der OUTDOOR jagd, fisch & natur vor und dank des dänischen Jaegerforbund wird es möglich sein jagdliches Bogenschießen auszuprobieren, sowie -elektronisch – auf Tontaubenjagd zu gehen.

Fliegenfischen ist eine spezielle Herausforderung und die können große und kleine Besucher selbst ausprobieren, ebenso wie Casting. Das ist keine Auswahlshow für eine Gesangskarriere, sondern bezeichnet die sportliche Variante des Auswerfens des Köders.

Das was nach erfolgreicher Jagd oder Angeltour zuhause auf den Teller kommt, nimmt sich das Kochstudio in den Holstenhallen vor: Leckere Rezepte und Open Cooking für und mit Fisch und Wildbret! Mode, Accessoires, vor allem aber auch Ausrüstung für Jagd und Sportfischerei sind ein großes Thema der OUTDOOR jagd, fisch & natur und das umfasst auch den Part der Naturreisen. Formen und Ziele dieser Reisen können völlig unterschiedlich sein – sei es nun die Kajaktour oder die Gebirgseroberung. Das Thema Naturreisen und Ausrüstung rundet die Messe weiter ab.

Parallel ist Neumünster auch Ziel und Standort des Landesjägertages mit einem umfangreichen Vortrags- und Informationsprogramm und für einen Fischerei-Aufseher-Lehrgang des Landessportfischerverbandes. Auch diese räumliche und zeitliche Anbindung an die OUTDOOR jagd, fisch & natur soll zukünftig aufrecht erhalten und sogar ausgebaut werden. Dirk Iwersen, Geschäftsführer der Holstenhallen, legt Wert auf Zukunft und Familienfreundlichkeit. Die OUTDOOR müsse wachsen können, sich entfalten, so ließ Iwersen bereits im Rahmen einer Pressekonferenz im Vorfeld wissen.

Wert gelegt haben die Initiatoren zudem auf einladende Eintrittspreise: Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt, Erwachsene zahlen sechs Euro für die Tagekarte, können sich dieses Geld jedoch zurückholen, sofern sie bei einem Outdoor-Aussteller für mindestens 30 Euro eingkauft haben und dies mit einem Bon belegen können. Die Mitglieder des Landesjagdverbandes, des Landessportfischerverbandes und des Dänischen Jagdverbandes erhalten gegen Vorlage ihres aktuellen Mitgliedsausweises freien Eintritt.

Informationen zur OUTDOOR im Internet gibt es hier: www.outdoor2015.de

Premiere: Erste OUTDOOR jagd, fisch & natur in den Holstenhallen öffnet ihre Pforten

Drei Tage lang stehen in den Holstenhallen Neumünster die Themen Jagd, Sportfischen, Reisen und Ausrüstung im Mittelpunkt. Die erste OUTDOOR jagd, fisch & natur wird am Freitag eröffnet und vom Landesjägertag begleitet. Jagen, Fischen, Reisen, Naturerlebnis – diese Themenwelt soll Besucher nicht nur zum Schauen locken, sondern vor allem auch zum Ausprobieren.

Insgesamt 103 Aussteller ziehen für die drei Tage in die Holstenhallen Neumünster ein, die als gut eingeführter Standort mit vielen erfolgreichen Messen und Veranstaltungen mit der OUTDOOR wieder eine eigene Veranstaltung präsentiert, die auch in Zukunft in Neumünster ihren festen Standort haben soll und das Messeportfolio attraktiv ergänzt.


Die Idee zur OUTDOOR jagd, fisch & natur wurde vom Landesjagdverband Schleswig-Holstein, dem Landessportfischerverband und dem Dänischen Jagdsportverband gemeinsam mit den Holstenhallen aufgegriffen und entwickelt. Von Anfang an stand für alle Beteiligten fest, dass die Messe Erlebniswelten bieten soll und muss.

So wird ein Fahrparcours für Geländefahrzeuge auf dem Außengelände aufgebaut. Dort kann man Fahreigenschaften der Wagen testen und kennenlernen. Jagdhunde erobern das Terrain: die Jagdgebrauchshundevereine stellen verschiedene Hunde für und in der jagdlichen Arbeit bei der OUTDOOR jagd, fisch & natur vor und dank des dänischen Jaegerforbund wird es möglich sein jagdliches Bogenschießen auszuprobieren, sowie -elektronisch – auf Tontaubenjagd zu gehen.

Fliegenfischen ist eine spezielle Herausforderung und die können große und kleine Besucher selbst ausprobieren, ebenso wie Casting. Das ist keine Auswahlshow für eine Gesangskarriere, sondern bezeichnet die sportliche Variante des Auswerfens des Köders.

Das was nach erfolgreicher Jagd oder Angeltour zuhause auf den Teller kommt, nimmt sich das Kochstudio in den Holstenhallen vor: Leckere Rezepte und Open Cooking für und mit Fisch und Wildbret! Mode, Accessoires, vor allem aber auch Ausrüstung für Jagd und Sportfischerei sind ein großes Thema der OUTDOOR jagd, fisch & natur und das umfasst auch den Part der Naturreisen. Formen und Ziele dieser Reisen können völlig unterschiedlich sein – sei es nun die Kajaktour oder die Gebirgseroberung. Das Thema Naturreisen und Ausrüstung rundet die Messe weiter ab.

Parallel ist Neumünster auch Ziel und Standort des Landesjägertages mit einem umfangreichen Vortrags- und Informationsprogramm und für einen Fischerei-Aufseher-Lehrgang des Landessportfischerverbandes. Auch diese räumliche und zeitliche Anbindung an die OUTDOOR jagd, fisch & natur soll zukünftig aufrecht erhalten und sogar ausgebaut werden. Dirk Iwersen, Geschäftsführer der Holstenhallen, legt Wert auf Zukunft und Familienfreundlichkeit. Die OUTDOOR müsse wachsen können, sich entfalten, so ließ Iwersen bereits im Rahmen einer Pressekonferenz im Vorfeld wissen.

Wert gelegt haben die Initiatoren zudem auf einladende Eintrittspreise: Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt, Erwachsene zahlen sechs Euro für die Tagekarte, können sich dieses Geld jedoch zurückholen, sofern sie bei einem Outdoor-Aussteller für mindestens 30 Euro eingkauft haben und dies mit einem Bon belegen können. Die Mitglieder des Landesjagdverbandes, des Landessportfischerverbandes und des Dänischen Jagdverbandes erhalten gegen Vorlage ihres aktuellen Mitgliedsausweises freien Eintritt.

Informationen zur OUTDOOR im Internet gibt es hier: www.outdoor2015.de

Spitze der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg mit doppelter Besetzung

Schwarzenbek – Statt wie allgemein üblich eines Vorsitzenden und seines Stellvertreters geht die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg mit zwei gleichberechtigten Vorsitzenden neue Wege in der Vorstandsbesetzung. Auf der Jahreshauptversammlung Ende März wählten die Jäger für ihren Vorsitz Andreas-Peter Ehlers und Bernd Karsten. Ehlers, wie auch Karsten, sind bereits seit Kindesbeinen mit der Jagd vertraut, seit vielen … Weiterlesen

Jahreshauptversammlung

Schwarzenbek – Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg wurde nicht nur über das vergangene Jagdjahr berichtet, sondern auch Vorstandswahlen vollzogen. Hubertus Meyer-Loos stellte sich für die Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung „Nach zwölf Jahren im Vorstand bin ich der Meinung es ist genug“, so Meyer-Loos. Weiterhin ausgeschieden sind Horst Meister als stellvertretender Vorsitzender … Weiterlesen

JETZT ANMELDEN! Landesparcoursschießen „Mannschaft“ 2015 in Heide

landesparcoursAm 29. und 30. Mai 2015 findet das Landesparcoursschießen der Mannschaften statt. Gemeldet werden können Mannschaften mit mindestens vier und maximal sechs Jägern oder Jägerinnen. Alle Schützen einer Mannschaft müssen Mitglied des LJV Schleswig-Holstein und einer Kreisjägerschaft bzw. eines Hegeringes innerhalb einer Kreisjägerschaft sein.

Hier geht´s zur Anmeldung!

 

Landesjägertag 2015

Zum diesjährigen Landesjägertag in den Holstenhallen Neumünster hat Minister Dr. Robert Habeck seine Teilnahme angekündigt. Wir freuen uns sehr, dass neben dem Landtagspräsidenten Klaus Schlie nun auch der für Jagd zuständige Minister die Möglichkeit nutzt und die delegierten Jägerinnen und Jägern des Landes Schleswig-Holstein auf dem Landesjägertag 2015 besucht. Unsere Delegierten hoffen sehr, dass Dr. Habeck seinen Besuch nutzt, um den wissensbasierten Dialog rund um die Gesetztes- und Verordnungsänderungen in Bereich der Jagd, des Natur- und Artenschutzes wieder auf zu nehmen.

Landesjägertag 2015

Zum diesjährigen Landesjägertag in den Holstenhallen Neumünster hat Minister Dr. Robert Habeck seine Teilnahme angekündigt. Wir freuen uns sehr, dass neben dem Landtagspräsidenten Klaus Schlie nun auch der für Jagd zuständige Minister die Möglichkeit nutzt und die delegierten Jägerinnen und Jägern des Landes Schleswig-Holstein auf dem Landesjägertag 2015 besucht. Unsere Delegierten hoffen sehr, dass Dr. Habeck seinen Besuch nutzt, um den wissensbasierten Dialog rund um die Gesetztes- und Verordnungsänderungen in Bereich der Jagd, des Natur- und Artenschutzes wieder auf zu nehmen.

Fällt Ostern aus? – Die jährlichen Zählungen der Jägerinnen und Jäger in …

feldhase K H VolkmarSeit Wochen bevölkert er zu Hunderttausenden die Supermarktregale: Der „Osterhase“. Doch wie ist es um Meister Lampe draußen in Feld und Wald bestellt?

Der Feldhase hat in der intensiv genutzten Agrarlandschaft einen schweren Stand. Doch bei den Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein sind die Hasen in guten Händen. „Wir kümmern uns nicht nur um die Hasenlebensräume, legen zusammen mit den Bauern bunte Wiesen und Grünstreifen an, wir zählen die Hasen im Land auch regelmäßig“, berichtet Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. (LJV). Diese großflächige Inventur, die in Schleswig-Holstein nun schon seit 20 Jahre stattfindet, ist ein wichtiger Beitrag der schleswig-holsteinischen Jägerschaft zum Naturschutz. Über 1.600 Arbeitsstunden erbringen die ehrenamtlichen Zähler Jahr für Jahr. „Nur deshalb sind genaue Aussagen über den Feldhasenbestand in unserem Land erst möglich“, so Baasch.

Nach den Ergebnissen des Jahres 2014, sei der Bestand der Feldhasen hierzulande weitergehend stabil und zeige in manchen Regionen sogar positive Entwicklungen. „Im Durchschnitt leben in Schleswig-Holstein 16 Hasen pro Quadratkilometer. Der Wert liegt damit im Mittel der 90er Jahre“, erklärt Dr. Baasch. „Erfreulich waren die Zuwächse von durchschnittlich 24% im vergangenen Sommer“, so Baasch.

Die Unterschiedlichkeit der Schleswig-Holsteinischen Landschaften zeigt sich auch bei den Feldhasen. So konnten in der Marsch 24 Hasen/km² gesichtet werden, während es in Geest (14,8) und Hügelland (14) weniger sind.

In über 70 Referenzrevieren, ermitteln Jägerinnen und Jäger mit Scheinwerfern und Zahllisten bewaffnet jeweils zweimal im Frühjahr (Jetzt laufen die Zählungen noch bis Mitte April) und Herbst die Anzahl der Feldhasen. Der Hase traut sich vor allem im Schutze der Dunkelheit aus der Deckung und das bedeutet langwierige Touren durchs Revier, um die Hasen im Lichtkegel weitreichender Scheinwerfer zu zählen.

Ab März werden Hasenbabys in die offene Landschaft geboren. Witterungseinflüsse, frei laufende Hunde und wildernde Katzen sind ihre ärgsten Feinde und die Häschen sind zu klein um fliehen zu können. Sie werden von der Mutter auch nicht verlassen sondern nur nachts von ihr aufgesucht und gesäugt. Nach etwa drei Wochen erst sind die “Kleinen“ so richtig mobil. Sie dürfen auch nicht angefasst werden, weil die Mutter sie dann nicht mehr annimmt.

Fällt Ostern aus? – Die jährlichen Zählungen der Jägerinnen und Jäger in …

feldhase K H VolkmarSeit Wochen bevölkert er zu Hunderttausenden die Supermarktregale: Der „Osterhase“. Doch wie ist es um Meister Lampe draußen in Feld und Wald bestellt?

Der Feldhase hat in der intensiv genutzten Agrarlandschaft einen schweren Stand. Doch bei den Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein sind die Hasen in guten Händen. „Wir kümmern uns nicht nur um die Hasenlebensräume, legen zusammen mit den Bauern bunte Wiesen und Grünstreifen an, wir zählen die Hasen im Land auch regelmäßig“, berichtet Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. (LJV). Diese großflächige Inventur, die in Schleswig-Holstein nun schon seit 20 Jahre stattfindet, ist ein wichtiger Beitrag der schleswig-holsteinischen Jägerschaft zum Naturschutz. Über 1.600 Arbeitsstunden erbringen die ehrenamtlichen Zähler Jahr für Jahr. „Nur deshalb sind genaue Aussagen über den Feldhasenbestand in unserem Land erst möglich“, so Baasch.

Nach den Ergebnissen des Jahres 2014, sei der Bestand der Feldhasen hierzulande weitergehend stabil und zeige in manchen Regionen sogar positive Entwicklungen. „Im Durchschnitt leben in Schleswig-Holstein 16 Hasen pro Quadratkilometer. Der Wert liegt damit im Mittel der 90er Jahre“, erklärt Dr. Baasch. „Erfreulich waren die Zuwächse von durchschnittlich 24% im vergangenen Sommer“, so Baasch.

Die Unterschiedlichkeit der Schleswig-Holsteinischen Landschaften zeigt sich auch bei den Feldhasen. So konnten in der Marsch 24 Hasen/km² gesichtet werden, während es in Geest (14,8) und Hügelland (14) weniger sind.

In über 70 Referenzrevieren, ermitteln Jägerinnen und Jäger mit Scheinwerfern und Zahllisten bewaffnet jeweils zweimal im Frühjahr (Jetzt laufen die Zählungen noch bis Mitte April) und Herbst die Anzahl der Feldhasen. Der Hase traut sich vor allem im Schutze der Dunkelheit aus der Deckung und das bedeutet langwierige Touren durchs Revier, um die Hasen im Lichtkegel weitreichender Scheinwerfer zu zählen.

Ab März werden Hasenbabys in die offene Landschaft geboren. Witterungseinflüsse, frei laufende Hunde und wildernde Katzen sind ihre ärgsten Feinde und die Häschen sind zu klein um fliehen zu können. Sie werden von der Mutter auch nicht verlassen sondern nur nachts von ihr aufgesucht und gesäugt. Nach etwa drei Wochen erst sind die “Kleinen“ so richtig mobil. Sie dürfen auch nicht angefasst werden, weil die Mutter sie dann nicht mehr annimmt.

Gen-Untersuchungen zu auffälligem Wolf abgeschlossen: Tier stammt aus Rudel in Niedersachsen

wolfFür den Wolf, der im Februar im Kreis Herzogtum Lauenburg in eine Schafherde eingedrungen ist, liegt das Ergebnis der Genetikuntersuchung vor. Demnach handelt sich um einen jungen Rüden, der aus einem Rudel auf dem Munsteraner Truppenübungsplatz in Niedersachsen stammt.

Das Tier hatte sich bei dem Angriff auf die Schafherde im Februar im Vergleich zu anderen bisher beobachteten Artgenossen ungewöhnlich verhalten. Es zeigte kaum die für Wölfe typische Scheu vor Menschen und ließ sich erst nach längerer Zeit aus der Schafherde vertreiben, obwohl sich Wolfsbetreuer und Tierhalter bis auf wenige Meter näherten. Aggressiv gegenüber Menschen war der Wolf jedoch nicht.

Dieses Verhalten zeigt Parallelen zu dem Munsteraner Wolfsrudel, aus dem der Wolf stammt. Die Wölfe auf dem Truppenübungsplatz in Niedersachsen fallen bereits ebenfalls seit längerer Zeit auf, weil sie Berichten zufolge wenig Distanz zu Menschen zeigten. In Fachkreisen wird seit längerem diskutiert, ob sie von Menschen gefüttert werden und so ihre natürliche Scheu vor dem Menschen verloren haben könnten.

Nach diesen Erkenntnissen scheint die fehlende Scheu also nicht auf eine generelle Entwicklung bei den Wölfen zurückzuführen zu sein, sondern es dürfte sich eher um ein lokales Phänomen handeln, das nach dem, was bislang bekannt ist ausschließlich das Munsteraner Rudel in Niedersachsen betrifft.

Wie diesem Problem entgegenzutreten ist, muss auf Bundesebene abgestimmt werden. Wölfe dürfen ihre angeborene Scheu vor Menschen nicht durch Füttern verlieren. Schleswig-Holstein wird dieses Thema in den zuständigen Bund-Länder-Gremien ansprechen und beraten.

MELUR SH

 

Gen-Untersuchungen zu auffälligem Wolf abgeschlossen: Tier stammt aus Rudel in Niedersachsen

wolfFür den Wolf, der im Februar im Kreis Herzogtum Lauenburg in eine Schafherde eingedrungen ist, liegt das Ergebnis der Genetikuntersuchung vor. Demnach handelt sich um einen jungen Rüden, der aus einem Rudel auf dem Munsteraner Truppenübungsplatz in Niedersachsen stammt.

Das Tier hatte sich bei dem Angriff auf die Schafherde im Februar im Vergleich zu anderen bisher beobachteten Artgenossen ungewöhnlich verhalten. Es zeigte kaum die für Wölfe typische Scheu vor Menschen und ließ sich erst nach längerer Zeit aus der Schafherde vertreiben, obwohl sich Wolfsbetreuer und Tierhalter bis auf wenige Meter näherten. Aggressiv gegenüber Menschen war der Wolf jedoch nicht.

Dieses Verhalten zeigt Parallelen zu dem Munsteraner Wolfsrudel, aus dem der Wolf stammt. Die Wölfe auf dem Truppenübungsplatz in Niedersachsen fallen bereits ebenfalls seit längerer Zeit auf, weil sie Berichten zufolge wenig Distanz zu Menschen zeigten. In Fachkreisen wird seit längerem diskutiert, ob sie von Menschen gefüttert werden und so ihre natürliche Scheu vor dem Menschen verloren haben könnten.

Nach diesen Erkenntnissen scheint die fehlende Scheu also nicht auf eine generelle Entwicklung bei den Wölfen zurückzuführen zu sein, sondern es dürfte sich eher um ein lokales Phänomen handeln, das nach dem, was bislang bekannt ist ausschließlich das Munsteraner Rudel in Niedersachsen betrifft.

Wie diesem Problem entgegenzutreten ist, muss auf Bundesebene abgestimmt werden. Wölfe dürfen ihre angeborene Scheu vor Menschen nicht durch Füttern verlieren. Schleswig-Holstein wird dieses Thema in den zuständigen Bund-Länder-Gremien ansprechen und beraten.

MELUR SH

 

Normenkontrollverfahren gegen Jagd- und Schonzeitenverordnung eingeleitet

img 8076

Gegen Teile der seit 2014 für Schleswig-Holstein geltenden Jagd- und Schonzeitenverordnung haben nunmehr 14  Kläger, unterstützt durch den Landesjagdverband Schleswig-Holstein, den Arbeitskreis Jagdgenossenschaften und Eigenjagden, den Bauernverband, den Waldbesitzerverband und der Arbeitsgemeinschaft des Grundbesitzes,  sogenannte Normenkontrollanträge beim Oberverwaltungsgericht des Landes Schleswig-Holstein eingereicht.

Unterstützt werden die Kläger ebenfalls  vom Verband der Binnenfischer und Teich-wirte sowie dem Landesfischereiverband, die ausdrücklich ihre Solidarität bekunden und ein geschlossenes Vorgehen als Signal der sogenannten Nutzerverbände gegenüber Minister Dr. Habeck befürworten.

Ziel ist es, die angegriffenen Teile der Verordnung für unwirksam erklären zu lassen, da Sie nach Auffassung der Kläger gegen höherrangiges Recht verstoßen.

Insbesondere sei das Jagdrecht bzw. das Jagdausübungsrecht als  grundrechtlich geschütztes Eigentumsrecht der Kläger durch die Verordnung zu den jeweils beklagten Wildarten verletzt.

Diese Rechtssauffassung wird durch ein Gutachten des Rechtsprofessors Dr. Michael Brenner, Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches und Europäisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht der Universität Jena, gestützt. Prof. Brenner wurde als Prozessbevollmächtigter aller Kläger benannt und wird die Kläger in den Verfahren vor dem OVG vertreten.

Seit April gelten in Schleswig-Holstein neue Jagd- und Schonzeiten. Nach Auffas-sung der Kläger sind die für die Verordnung notwendigen Begründungen fehlerhaft bzw. wurden überhaupt keine Begründungen gegeben. Insbesondere werden die  aufgehobenen bzw. verkürzten Jagdzeiten bei den  Schalenwildarten (Rot-, Dam-, Sika- und Rehwild) als auch  bei Gänsearten, Feldhase, Kaninchen, Ringeltaube, Rebhuhn und  Elster zur juristischen Überprüfung gestellt.

Normenkontrollverfahren gegen Jagd- und Schonzeitenverordnung eingeleitet

img 8076

Gegen Teile der seit 2014 für Schleswig-Holstein geltenden Jagd- und Schonzeitenverordnung haben nunmehr 14  Kläger, unterstützt durch den Landesjagdverband Schleswig-Holstein, den Arbeitskreis Jagdgenossenschaften und Eigenjagden, den Bauernverband, den Waldbesitzerverband und der Arbeitsgemeinschaft des Grundbesitzes,  sogenannte Normenkontrollanträge beim Oberverwaltungsgericht des Landes Schleswig-Holstein eingereicht.

Unterstützt werden die Kläger ebenfalls  vom Verband der Binnenfischer und Teich-wirte sowie dem Landesfischereiverband, die ausdrücklich ihre Solidarität bekunden und ein geschlossenes Vorgehen als Signal der sogenannten Nutzerverbände gegenüber Minister Dr. Habeck befürworten.

Ziel ist es, die angegriffenen Teile der Verordnung für unwirksam erklären zu lassen, da Sie nach Auffassung der Kläger gegen höherrangiges Recht verstoßen.

Insbesondere sei das Jagdrecht bzw. das Jagdausübungsrecht als  grundrechtlich geschütztes Eigentumsrecht der Kläger durch die Verordnung zu den jeweils beklagten Wildarten verletzt.

Diese Rechtssauffassung wird durch ein Gutachten des Rechtsprofessors Dr. Michael Brenner, Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches und Europäisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht der Universität Jena, gestützt. Prof. Brenner wurde als Prozessbevollmächtigter aller Kläger benannt und wird die Kläger in den Verfahren vor dem OVG vertreten.

Seit April gelten in Schleswig-Holstein neue Jagd- und Schonzeiten. Nach Auffas-sung der Kläger sind die für die Verordnung notwendigen Begründungen fehlerhaft bzw. wurden überhaupt keine Begründungen gegeben. Insbesondere werden die  aufgehobenen bzw. verkürzten Jagdzeiten bei den  Schalenwildarten (Rot-, Dam-, Sika- und Rehwild) als auch  bei Gänsearten, Feldhase, Kaninchen, Ringeltaube, Rebhuhn und  Elster zur juristischen Überprüfung gestellt.

10 Jahre Bläserfortbildungsseminar in Rendsburg

1T-Gruppe-hell 2700

Hier zeigen die Bläser die Vielfalt der Hörner, die sie in dem Seminar benutzten – angefangen mit dem Alphorn, den großen Parforcehörnern in „B“ und “Es“, den kleinen Fürst-Plesshörnern mit und ohne Ventil und einer schwedischen Birkenholzlure.

Im Jahr des Hornes feiert das dreitägige Fortbildungsseminar für Jagdhornbläser in Rendsburg sein zehnjähriges Jubiläum. In den vergangenen Jahren war es immer voll besetzt. So auch im Jubiläumsjahr 2015 Jahr, wo lange vor Meldeschluss die Listen für die über 80 Bewerber geschlossen werden mussten, weil keine Übernachtungsmöglichkeiten mehr vorhanden waren und man schon in ein nahegelegenes Hotel ausweichen musste.

Damit nur in kleinen Gruppen gearbeitet wird, hatte die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn neun Übungsleiter eingeladen, darunter waren die Bundeswertungsrichter Günther Lunemann (NRW) und Olaf Hanspach (Sachsen), Therese Stoll (Sachsen) und Ludolf Ressmeyer (NDS). Sie trainierten die Pless- und Parfocehörner in „B“. Verantwortlich für den „Es“-Hornbereich waren Jan Haufe (Sachsen) und Ludger Holtmann (Hessen). Günther Raschke (NDS) hatte sich bei den „Es“-Hörnern besonders dem Bass verpflichtet, der einzige Ausbilder aus Schleswig-Holstein Dr. Gregor Steidle verfeinerte bei seinen Bläsern u.a. die Stopftechnik mit besonderem Feingefühl. In allen Gruppen wurde viel Wert auf die Basisarbeit gelegt. Denn ohne eine vernünftige Atemtechnik und Ansatzübungen nützt das Lernen der anspruchsvollsten Stücke nichts. Es klingt einfach nicht.

Uwe Bartels (NDS) hatte sich einem besonderen Instrument gewidmet – dem Alphorn. Für ihn ist das Alphorn die Königin der Blasinstrumente. In einem Schnupperkurs, für den sich sehr viele Bläser angemeldet hatten, brachte er es fertig, dass am Ende jeder ein paar schöne Töne dem Alphorn entlocken konnte, sodass die Lust auf „mehr“ gegeben war.

Die meisten Übungsleiter sind schon öfter beim Bläserseminar in der Jugendfeuerwehrschule am Nord-Ostsee-Kanal dabei gewesen, doch Uwe Bartels ist der Einzige, der bei allen zehn Seminaren beteiligt war. Von den teilnehmenden Bläsern kam Peter Kroll aus Hohenwestedt zum 10. Mal zum Seminar.

Die Teilnehmer reisten aus ganz Schleswig-Holstein an, aber auch aus Hamburg und Niedersachsen hatten sich Bläser angemeldet. Auffallend war, dass bei den „Es“ Hörnern zweidrittel der Teilnehmer aus nur drei Gruppen kamen, sodass zu hoffen ist, dass der Übungsgewinn direkt in die Gruppen zu Hause übertragen wird.

Neben nur bläserischem Training standen auch allgemeine Themen auf dem Programm. Die Corpsleiter trafen sich in einer Extragruppe, um sich Anregungen für ihre heimischen Ausbildungsabende zu holen und auch zu hören, welche Probleme es in anderen Gruppen gibt. Aufschlussreich war die Diskussion über die verschieden Aktionen, neue Mitglieder zu bekommen.   Prof. Bartels gab in seinem Seminar Anregungen zur Planung eines Konzertes – es muss spannend aufgebaut sein, die Zuschauer müssen auch ihnen schon bekannte Stücke zu hören bekommen – sein Motto: überlasse nichts dem Zufall!

Ein Instrumentenbauer war angereist, um Tipps zur Instrumentenpflege zu geben, wenn

z. B. ein Hornzug klemmt oder Ähnliches. Sehr gerne wurde eine Kurzmassage zur Entspannung angenommen, die den gesamten Sonnabend angeboten wurde und zu der die Bläser kurz aus ihrer Gruppe entschwinden durften. Am letzten Seminartag, dem Sonntag konnten die Bläser ihre Themen noch einmal frei wählen. Beliebt war das Angebot des Einzel- bzw. Duounterrichtes, bei dem der Referent sich natürlich ganz speziell den Problemen des einzelnen Bläsers widmen konnte. Neben dem erlernen neuer Stücke in „Es“ und „B“ wurde die Wettbewerbsvorbereitung – „Feinheiten“ der Jagdsignale angeboten, zu dem sich sehr viele entschieden. Das zeigt, dass die Basis und Gemeinsamkeit des jagdlichen Blasens nach wie vor die jagdlichen Signale sind, mit denen man sich in Wettbewerben messen kann.

Bei allem Lernen und Üben kam natürlich der Spaß nicht zu kurz. An dem „grünen Abend“ am Samstag brachten die Bläser in „B“ und „Es“ in vielen spontanen und launigen Kurzbeiträgen bläserisch und verbal ihre Dankbarkeit für den Einsatz und die Mühe zum Ausdruck, die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn und ihr Team in den letzten zehn Jahren in die Durchführung der Seminare gesteckt haben. Hier fand ein Vortrag der Übungsleiter auf ihren „Es“-Hörnern besonderen Beifall. Für die harmonische Stimmung sorgte nicht zuletzt das Team von Herrn Schlüter vom Jugendfeuerwehrzentrum mit der guten Verpflegung – wie in allen Jahren zuvor.

Auf zum 11. Fortbildungsseminar 2016 – vom 19. bis 21. Februar in Rendsburg!

Jörn Neupert

2T-Mundstückübung-600

 

3T-Stopfen-600

4T-ÜbungsleitermitDamen-580

5T-LunemannGrp-580

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Aller Anfang ist schwer

Alphorn-naturText-580

Es-Einzeln

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Parforce-B-Grp-580

Ressmeyer-Vortrag-580

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Dr. Georg Steidle dankt den beiden Organisatorinnen

Mandi-Rose Wargenau-Hahn und Renate Meyer

für ihren 10 jährigen Einsatz beim das Fortbildungsseminar in Rendsburg

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10 Jahre Bläserfortbildungsseminar in Rendsburg

1T-Gruppe-hell 2700

Hier zeigen die Bläser die Vielfalt der Hörner, die sie in dem Seminar benutzten – angefangen mit dem Alphorn, den großen Parforcehörnern in „B“ und “Es“, den kleinen Fürst-Plesshörnern mit und ohne Ventil und einer schwedischen Birkenholzlure.

Im Jahr des Hornes feiert das dreitägige Fortbildungsseminar für Jagdhornbläser in Rendsburg sein zehnjähriges Jubiläum. In den vergangenen Jahren war es immer voll besetzt. So auch im Jubiläumsjahr 2015 Jahr, wo lange vor Meldeschluss die Listen für die über 80 Bewerber geschlossen werden mussten, weil keine Übernachtungsmöglichkeiten mehr vorhanden waren und man schon in ein nahegelegenes Hotel ausweichen musste.

Damit nur in kleinen Gruppen gearbeitet wird, hatte die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn neun Übungsleiter eingeladen, darunter waren die Bundeswertungsrichter Günther Lunemann (NRW) und Olaf Hanspach (Sachsen), Therese Stoll (Sachsen) und Ludolf Ressmeyer (NDS). Sie trainierten die Pless- und Parfocehörner in „B“. Verantwortlich für den „Es“-Hornbereich waren Jan Haufe (Sachsen) und Ludger Holtmann (Hessen). Günther Raschke (NDS) hatte sich bei den „Es“-Hörnern besonders dem Bass verpflichtet, der einzige Ausbilder aus Schleswig-Holstein Dr. Gregor Steidle verfeinerte bei seinen Bläsern u.a. die Stopftechnik mit besonderem Feingefühl. In allen Gruppen wurde viel Wert auf die Basisarbeit gelegt. Denn ohne eine vernünftige Atemtechnik und Ansatzübungen nützt das Lernen der anspruchsvollsten Stücke nichts. Es klingt einfach nicht.

Uwe Bartels (NDS) hatte sich einem besonderen Instrument gewidmet – dem Alphorn. Für ihn ist das Alphorn die Königin der Blasinstrumente. In einem Schnupperkurs, für den sich sehr viele Bläser angemeldet hatten, brachte er es fertig, dass am Ende jeder ein paar schöne Töne dem Alphorn entlocken konnte, sodass die Lust auf „mehr“ gegeben war.

Die meisten Übungsleiter sind schon öfter beim Bläserseminar in der Jugendfeuerwehrschule am Nord-Ostsee-Kanal dabei gewesen, doch Uwe Bartels ist der Einzige, der bei allen zehn Seminaren beteiligt war. Von den teilnehmenden Bläsern kam Peter Kroll aus Hohenwestedt zum 10. Mal zum Seminar.

Die Teilnehmer reisten aus ganz Schleswig-Holstein an, aber auch aus Hamburg und Niedersachsen hatten sich Bläser angemeldet. Auffallend war, dass bei den „Es“ Hörnern zweidrittel der Teilnehmer aus nur drei Gruppen kamen, sodass zu hoffen ist, dass der Übungsgewinn direkt in die Gruppen zu Hause übertragen wird.

Neben nur bläserischem Training standen auch allgemeine Themen auf dem Programm. Die Corpsleiter trafen sich in einer Extragruppe, um sich Anregungen für ihre heimischen Ausbildungsabende zu holen und auch zu hören, welche Probleme es in anderen Gruppen gibt. Aufschlussreich war die Diskussion über die verschieden Aktionen, neue Mitglieder zu bekommen.   Prof. Bartels gab in seinem Seminar Anregungen zur Planung eines Konzertes – es muss spannend aufgebaut sein, die Zuschauer müssen auch ihnen schon bekannte Stücke zu hören bekommen – sein Motto: überlasse nichts dem Zufall!

Ein Instrumentenbauer war angereist, um Tipps zur Instrumentenpflege zu geben, wenn

z. B. ein Hornzug klemmt oder Ähnliches. Sehr gerne wurde eine Kurzmassage zur Entspannung angenommen, die den gesamten Sonnabend angeboten wurde und zu der die Bläser kurz aus ihrer Gruppe entschwinden durften. Am letzten Seminartag, dem Sonntag konnten die Bläser ihre Themen noch einmal frei wählen. Beliebt war das Angebot des Einzel- bzw. Duounterrichtes, bei dem der Referent sich natürlich ganz speziell den Problemen des einzelnen Bläsers widmen konnte. Neben dem erlernen neuer Stücke in „Es“ und „B“ wurde die Wettbewerbsvorbereitung – „Feinheiten“ der Jagdsignale angeboten, zu dem sich sehr viele entschieden. Das zeigt, dass die Basis und Gemeinsamkeit des jagdlichen Blasens nach wie vor die jagdlichen Signale sind, mit denen man sich in Wettbewerben messen kann.

Bei allem Lernen und Üben kam natürlich der Spaß nicht zu kurz. An dem „grünen Abend“ am Samstag brachten die Bläser in „B“ und „Es“ in vielen spontanen und launigen Kurzbeiträgen bläserisch und verbal ihre Dankbarkeit für den Einsatz und die Mühe zum Ausdruck, die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn und ihr Team in den letzten zehn Jahren in die Durchführung der Seminare gesteckt haben. Hier fand ein Vortrag der Übungsleiter auf ihren „Es“-Hörnern besonderen Beifall. Für die harmonische Stimmung sorgte nicht zuletzt das Team von Herrn Schlüter vom Jugendfeuerwehrzentrum mit der guten Verpflegung – wie in allen Jahren zuvor.

Auf zum 11. Fortbildungsseminar 2016 – vom 19. bis 21. Februar in Rendsburg!

Jörn Neupert

2T-Mundstückübung-600

 

3T-Stopfen-600

4T-ÜbungsleitermitDamen-580

5T-LunemannGrp-580

6T-Ausbilder-580

Alphornansatz-580

Aller Anfang ist schwer

Alphorn-naturText-580

Es-Einzeln

HanspachText-580

Parforce-B-Grp-580

Ressmeyer-Vortrag-580

Steidle-Meyer-580

Dr. Georg Steidle dankt den beiden Organisatorinnen

Mandi-Rose Wargenau-Hahn und Renate Meyer

für ihren 10 jährigen Einsatz beim das Fortbildungsseminar in Rendsburg

Gruppe-580

 

 

JETZT ANMELDEN! Zum Qualifikationsschießen zur Bundesmeisterschaft

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Qualifikationstermine: 23. Mai 2015 in Kassedorf (Langwaffe.- und Kurzwaffe) 04. Juli 2015 in Bilschau (Lang.- und Kurzwaffe) 20. Juni 2015 Landesmeisterschaft der Junioren in Heide bzw. 17.-18. Juli 2015 Landesmeisterschaft aller Klassen (außer Junioren) Wolfsberg Hasenmoor (dritte Qualifikation Kurzwaffe).

Achtung: Die Meldung für die Landesmeisterschaft hat gesondert zu erfolgen!

Anmeldungen unter: http://www.ljv-sh.de/index.php/veranstaltungen