Kreisjägerschaft Flensburg – Der Wald und seine Bewohner

Lernort NaturJugendobmann Hans Bernhold begleitete Ende September die Kinder des Kindergartens Esgrus zusammen mit ihrer Leiterin Frau Lüthje mehrere Tage in einen nahegelegenen Wald, der schon verschiedene Male Ziel ihrer Ausflüge gewesen war. Der Baum war sein Thema am ersten Tag. Er ließ die Kinder anschaulich erleben, wie aus einem Samen ein Baum entsteht, wie er wächst, warum sich im Herbst das Laub verfärbt und dass sie ihn auch hören können. Die verschiedenen Rindenarten, Stamm- und Wipfelformen zeigte er ihnen und erklärte, was der Baum für das Leben der Menschen und Tiere bedeutet. Am zweiten Tag zeigte Hans Bernhold den Kindern, welche Tiere in und auf einem Baum leben. Von welchen Früchten der verschiedenen Bäume sie sich ernähren, dass sie Höhlen in ihren Stämmen anlegen oder natürliche zum Nestbau benutzen. Auch welche Nesträuber sich über Gelege und Brut hermachen können. Er hatte viele Präparate mitgebracht, die die Kinder sich aus der Nähe betrachten und auch anfassen konnten. Am dritten Tag war sein Thema der gesamte Wald mit seinen Bewohnern. Welche Tiere leben im Wald, wie und wovon leben sie im Laufe des ganzen Jahres. Wie tragen sie zu seiner Vermehrung bei. Und wie können sie dem Wald auch schaden. Es war ein unerschöpfliches Thema, das sich Hans Bernhold vorgenommen hatte und das er den Kindern in kleinen und auch aufregenden Portionen anbot, die sie auch verarbeiten konnten. Diese freuten sich schon auf das nächste Abenteuer mit ihm.

Volkmar Gronau

Kreisjägerschaft Plön – Jäger informieren in Hohenfelde

Lernort NaturDer Einladung zur Jubiläumsfeier des Vereins zur Förderung des Naturschutzes an der Mühlenau und Umgebung e.V. am Samstag, dem 7. September 2013, folgten Christoph Keller und Thorolf Wellmer, beide Beauftragte des Naturschutzgebietes für den Selenter-See und aktive Mitglieder der Kreisjägerschaft Plön, gerne. Die begeisterten Jäger nutzten die Gelegenheit, um die Teilnehmer der Veranstaltung über die Aufgaben und Anliegen der Jagd im Kreis Plön sachlich zu informieren. Im Rahmen eines kleinen Festaktes wurde auf dem Gelände des Dorfgemeinschaftshauses in Hohenfelde das 25-jährige Bestehen des Vereines gefeiert.

Der Naturschutzverein besteht seit 1988 und ist ein Zusammenschluß aus Einzelpersonen, den Gemeinden Hohenfelde, Schwartbuck, Köhn und Giekau sowie dem Gewässerunterhaltungsverband Selenter See. Für diesen besonderen Zusammenschluss unterschiedlicher Interessengruppen und die daraus sich entwickelnden, erfolgreichen Projekte für effektiven Naturschutz im ländlichen Raum wurde dem Verein 1996 der Umweltpreis des Landes Schleswig-Holstein zuerkannt.

Schwerpunkte der Arbeit sind die Mühlenau, der Hohenfelder Mühlenteich, der Ostseeküstenbereich auf dem Gebiet der Gemeinden Schwartbuck und Hohenfelde und die Obstwiese bei Dransau. Durch seine Arbeit gelingt es dem Verein, die Akzeptanz des Naturschutzes in unserem Raum zu erhöhen und eine weitreichende Beteiligung zu gewährleisten. Ideen entwickeln, Impulse geben, Finanzmittel einwerben, Vernetzungen nutzen und persönlich anpacken – das sind die Leitlinien des Erfolgs.

Mit einem Informationsstand konnten die beiden aktiven Jäger Wellmer und Keller nicht nur die Jugend für die Belange des Naturschutzes und die Jagd interessieren und begeistern, sondern auch viele fachliche Gespräche mit politischen Entscheidern führen. Hierzu gehörten der Amtsvorsteher Lütjenburg, Volker Schütte-Felsche, und der ehemalige Landtagsabgeordnete Werner Kalinka.

Josefine von Hollen

Kreisjägerschaft Neumünster – Schlaufüchse stellen Entenbruthaus auf

Lernort NaturBei ihrem Oktober-Treffen am 26.10.2013 haben die Schlaufüchse ein Entenbruthaus  aufgestellt. Mit tatkräftiger Unterstützung von 17 Kindern rammten die Jäger Uwe Börnecke und Ingbert Tornquist einen Kunststoffpfahl in den Grund eines kleinen Teiches in der Nähe des Tierparks. Auf dem Pfahl wurde sodann das Entenbruthaus festgeschraubt. Die beiden Jäger standen hierbei in ihren wasserdichten Wathosen bis zu den Oberschenkeln im Wasser. Die Idee zu dieser Aktion hatte die Obfrau für Jugendarbeit der Kreisjägerschaft Neumünster, Marlies Börnecke.  Mit Hilfe des Bruthauses soll im nächsten Jahr von den Schlaufüchsen das Brutgeschäft der Enten verfolgt  werden.  Die Kinder freuen sich schon darauf, die Entenküken auf dem Teich zu beobachten. Damit das auch klappt, wurde ein fertiges Bruthaus erworben, in dem die Enten vor Ratten, Füchsen, Mardern und Krähen gesichert sind.

Nach dieser Aktion ging es zurück zum Fuchsbau, der Hütte im Kinderferiendorf. Hier haben die Kinder mit Laub herbstliche Bastelarbeiten erstellt. Wer hierzu keine Lust hatte, konnte mit Uwe im Stadtwald eine Höhle bauen.

Beim September-Treffen haben sich die Schlaufüchse mit dem Aufbau der Erdschichten beschäftigt. Durch anschauliche Beispiele und Experimente wurden die Speicher- und Filterfunktion der oberen Erdschichten erklärt.

Beim nächsten Treffen am 30. November werden wieder Vogelfuttereinrichtungen für die Vögel gebastelt. Rechtzeitig zum Winter werden diese zur Tierweihnacht am 14.12.2013 von den Kindern für die Vögel im Stadtwald aufgehängt.    

Ingbert Tornquist

Kreisjägerschaft Neumünster – Sommerfest der Schlaufüchse

Lernort NaturReges Leben herrschte am Samstag, dem 31.08.2013 in und um den Fuchsbau im Kinderferiendorf in Neumünster. Die Jugendlichen der Kreisjägerschaft, die Schlaufüchse, feierten ihr diesjähriges Sommerfest. Rund 75 Kinder und Eltern sind gekommen. Nach der kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden der KJS Neumünster wurden gleich die Kinder und ihre Eltern gemeinsam bei einem Waldquiz gefordert. Hier galt es, verschiedene Fragen zum Wald, deren Bewohner und Lebensgewohnheiten zu beantworten, Tierpräparate und zu entdecken und zu bestimmen. Pflanzen mussten die entsprechenden Früchte zugeordnet werden.
Während der anschließenden verdienten Stärkung am Grill oder Kuchenbuffet unterhielt das Bläser-Korps der Kreisjägerschaft Neumünster die Gäste mit ihrer fünfstimmigen Darbietung von Märschen und Fanfaren. Im Hintergrund wurden emsig die Quizbogen für die  Siegerehrung ausgewertet. Jedes Kind konnte sich am Ende einen Preis aussuchen und wurde mit der begehrten Schlaufuchsmedaille ausgezeichnet.
Einen donnernden Applaus der Gäste erhielten Marlies und Uwe Börnecke als Dank für die ideenreiche und reibungslose Organisation des Festes.

Ingbert Tornquist

Kreisjägerschaft Stormarn – Jugendarbeit in der Kreisjägerschaft Stormarn !

Lernort NaturAuch in diesem Jahr  haben wir wieder von der Jugendarbeit der Kreisjägerschaft Stormarn an dem Hoffest auf dem Erdbeerhof Glantz in  Delingsdorf  teilgenommen. Bei herrlichem Wetter hatten wir unser Infomobil mit sämtlichen Tierpräparaten  und Tierfellen an dem Teich auf dem großen Ausstellungsgelände aufgebaut. Daneben stand unser Pavillon, wo wir wie im letzten Jahr Kinderaktionen und verschiedene Spiele rund um die Natur, Wald und Wildtiere angeboten  haben. Als Gewinne gab es Anstecker, Lesezeichen oder Stundenpläne mit versch. Motiven unserer heimischen Wildtierarten !

In der Zeit, wo die Kinder mit den versch. Spielen beschäftigt waren, haben sich die Eltern über unsere Wildtiere, deren Herkunft und Besonderheiten informiert. Die vielen Tierpräparate und Ausstellungsstücke wurden angefasst, beguckt und bestaunt. Alle hatten Spaß und Freude,  Eltern und Kinder waren völlig begeistert, haben viele Fragen gestellt und viel über unsere Natur gelernt.
Es war mal wieder ein voller Erfolg.

Um den Kindern und Jugendlichen unsere heimische Natur  mit all den vielen Tierarten näher zu bringen, und ihnen etwas über Wald, Feld und Flur beizubringen, machen wir solche oder ähnliche Aktionen gerne auf
Hoffesten ,aber auch gern in Schulen, Kindergärten oder auch auf Landmärkten .
Bei Interesse oder Anfragen bitte einfach bei uns melden!!!

www.kjs-stormarn.de
Sönke Niemeyer-Reeckmann

Kreisjägerschaft Eutin – Ferienpassaktion

Lernort Natur„Mit Jägern auf dem Abendansitz“

Heute, am letzten Tag im Juli, sollte es endlich soweit sein. Im Rahmen der Ferienpassaktion stand ein Abendansitz mit Jägern bevor. Hierzu trafen sich 24 Kinder und fast genauso viele Jäger des Hegerings Eutin am Tierheim.

Hegeringleiter Rudolf Stein begrüßte alle Anwesenden recht herzlich und erläuterte den Kindern das Verhalten in Wald und Feld, und auf dem Ansitz. Nun erfolgte die Aufteilung, und der Aufbruch in die entsprechenden Reviere begann. Die Rückkehr sollte, in Abhängigkeit des Anblicks von Wild, nach eigenem Ermessen stattfinden.

Nach Einbruch der Dunkelheit trafen so nach und nach die einzelnen Gruppen wieder ein, um in gemütlicher Runde bei Apfelsaft und Grillwurst die Beobachtungen und Erlebnisse ihren Freunden und Eltern mitzuteilen. Jeder hatte etwas Besonderes und auch Außergewöhnliches zu berichten. Ob mit dem Auge oder dem Fernglas – aufregende Anblicke (Wild sehen) wurden ausführlich besprochen.

So wurde noch eine kurze Zeit am Lagerfeuer verweilt, bis sich doch die Aktivitäten des Tages bemerkbar machten. Der schöne sonnige Tag, die frische Luft und die Bewegung, sowie die Aufregung am Sitz forderten ihren Tribut. Mit einem „Tschüss“ in die Runde und einem „Auf Wiedersehen“ an die Jäger verabschiedeten sich die Kinder. Für die Jäger war es ein schöner Abend und alle freuen sich auf die Veranstaltung im nächsten Jahr, wenn es dann wieder heißt: „Mit Jägern auf dem Abendansitz“.

Ralf Appel

Baum des Jahres 2013 – der Wildapfel

Lernort Natur; Baum des Jahres; WildapfelAm 9. November setzte die Natur-Jugendgruppe des Hegeringes IV in der Kreisjägerschaft Plön einige Exemplare des Baumes des Jahres 2013, nämlich Wildapfelbäume.
Unter der fachkundigen Anleitung des Hegeringleiters Christoph Keller und des Naturschutzbeauftragten des Hegeringes IV, Thorolf Wellmer, wurden knapp zwei Meter hohe Jungbäume in der Nähe des Hochsitzes der Jugendgruppe bei leichtem Nieselregen eingepflanzt.

Der Apfel spielt in sehr vielen Kulturen eine wichtige Rolle in der Mythologie, erklärt Förster Wellmer dazu. So gilt er auch als Symbol der Liebe, der Sexualität, der Fruchtbarkeit und des Lebens, der Erkenntnis und Entscheidung sowie des Reichtums. Der Apfel taucht in zahllosen Märchen auf und spielt in Mythologien und Ritualen eine große Rolle. Bei den Babyloniern war es Ischtar, die mit dem Symbol des Apfels verehrt wurde, bei den Griechen Aphrodite und bei den Germanen Idun. Der Apfel trägt zum einen das Leben in sich, aber auch den Tod: Schneewittchen wird mit einem Apfel in einen komaähnlichen Schlaf versetzt (… aus dem sie bekanntlich ja aber schließlich wieder wachgerüttelt wird).

Und augenzwinkernd ergänzte der Obmann für Naturschutz und Begrünung in der Kreisjägerschaft Plön, wenn man auf die Ähnlichkeit von Eltern und Kindern hinweisen möchte, heißt es doch auch, „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“.

Und der Waidmann ergänzte weiter: „In der christlichen Geschichte ist die Vertreibung aus dem Paradies ebenfalls mit dem Apfel verbunden. Und was der Adamsapfel ist, wußten Sie ja schon, oder? Auch was der Reichsapfel ist? Na, dann muß ich’s ja jetzt nicht noch erläutern … Und die Äpfel der Hesperiden? Ja, sogar der Trojanische Krieg begann mit einem Apfel. Der Apfel kommt ebenfalls in vielen Hochzeits- und Liebesbräuchen vor und ist dabei auch Fruchtbarkeitssymbol in Liebesorakeln. Er steht für das Weibliche (obwohl es der Apfel heißt), die Birne fürs Männliche – das mag ja vielleicht an der Form liegen…“
Durch die Pflanzung des kleinen Wildapfelhaines haben die Kinder und Jugendlichen der Natur-Jugendgruppe des Hegeringes IV in der Kreisjägerschaft Plön so oder so auf jeden Fall zu einer weiteren biologischen Vielfalt und damit zur Biodiversität in unserer Landschaft beigetragen.

Alle Kinder und Jugendlichen der Natur-Jugendgruppe des Hegeringes IV in der Kreisjägerschaft Plön, sowie ihre Ausbilder und Betreuer, wünschen Ihnen eine schöne und gemütliche, und wenn es sich einrichten läßt auch einigermaßen besinnliche Vorweihnachtszeit sowie einen fleißigen Weihnachtsmann. Vielleicht bringt er ja auch Äpfel mit …

Weitere Infos unter:  http://www.KJS-Ploen.de/Naturschutz.html

„Nicht nur für Jäger“ – ein Rèsumè

Unter dem Motto „Nicht nur für Jäger“ hatte die Bläsergruppe im Hegering V gemeinsam mit dem Lübecker Bläsercorps am Sonnabend, dem 14.09.2013, um 18.00 h in die Eventscheune „Viehhaus“ in Gudow-Segrahn zu einem jagdlich musikalisch-literarischen Abend eingeladen. Knapp 100 Gäste folgten der Einladung und sollten nicht enttäuscht werden. Das Lübecker Bläsercorps unternahm einen Streifzug durch … Weiterlesen

Nachlese zum Jägerflohmarkt 2013

Bereits zum dritten Mal wurde auf der Wiese in Müssen an den vielen Ständen verkauft, gekauft, gehandelt und bestaunt. Trotz des vorhergesagten schlechten Wetters kamen zu diesem Jägerflohmarkt wieder zahlreiche Besucher. Aufgrund des vielseitigen Programms gab es für jeden Besucher spannendes zu entdecken. Egal ob man Hundefreund oder Liebhaber des Schießens war oder ob man … Weiterlesen

9. Landeshubertusmesse in Ratzeburg

9. Landeshubertusmesse im Dom zu Ratzeburg

ParforceLJV

         am 16. November 2013 um 18.00 Uhr

„In der Bundesrepublik gilt sie als einzigartig und hat bisher in keinem anderen Bundesland eine vergleichbare Nachahmerin gefunden“. So, der allgemeine Tenor, wenn man über die „Landeshubertusmesse“ spricht.

Denn seit nunmehr 15 Jahren findet alle zwei Jahre die „Landeshubertusmesse“ des Landesjagdverbandes SH in unterschiedlichen Regionen und Kirchen von Schleswig–Holstein statt, zu der sich Bläser aus dem ganzen Bundesland zusammenfinden. Sie reisen einen Tag vor der Aufführung an, um ihr Zusammenspiel in einem intensiven Workshop zu vervollkommnen.

In diesem Jahr lädt die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg zur Landeshubertusmesse in den Dom zu Ratzeburg ein. Sie findet am 16. November um 18.00 Uhr statt.

Die Predigt hält Dombrobst Reuß. An der neu renovierten großen Orgel begleitet die Bläser und die Gemeinde Frau Meyer – Borghardt. Die musikalische Gesamtleitung steht unter dem Dirigat von Michael Mull aus Lübeck.

Ab 17.15 Uhr stimmt das Bläsercorps „Herzogtum Lauenburg Nord“ unter der Leitungvon Michael Mull die Gemeinde zum Gottesdienst ein.

Als geistlich – gottesdienstliche Einrichtung des LJV SH ist die Hubertusmesse   zu einer festen Institution neben den öffentlichkeitswirksamen Landesbläserwettbewerben und den Nachwuchs fördernden Jugendbläserfreizeiten im LJV SH herangereift.

Sie wird daher als eineArt (Natur-) Dankgottesdienst wahrgenommen und erfreut sich deshalb nicht nur bei Jägern, sondern auch gerade bei Nichtjägern großer Beliebtheit.

Die ausrichtenden Kirchengemeinden und Kreisjägerschaften, die die Landeshubertusmesse in den letzten Jahren durchführten, waren sich daher der Bedeutung und Verantwortung dieses Ereignisses überaus bewusst. Zumal die Menschen im ländlichen Raum, die mit der Natur und der Jagd besonders verbunden sind, immer intensive Begleiter der Landeshubertusmessen waren.

Die Gottesdienstteilnehmer beeindruckt bei einem solchen Dankgottesdienst immer wieder die besondere Atmosphäre eines naturnah geschmückten Kirchenraumes, sowie der stimmungsvolle Wechsel zwischen gesprochenem Wort und jagdmusikalischer Umrahmung.

Besonderes die opulente Klanglichkeit von ca.85 Parforcehörnerbläserinnen und -bläsern aus ganz Schleswig-Holstein und Gästen aus Hamburg und Niedersachsen hinterlässt bei vielen Zuhören ein tiefes seelisches Erlebnis, wie vielleicht nur noch bei hohen kirchlichen Festen oder großen Chorkonzerten.

Die sehr unterschiedlichen Stücke der jagdmusikalischen Umrahmung entstammen zu großen Teilen aus dem katholischen Messritus der französischen „Grande Messe de St. Hubert“. Der Heilige Hubertus, der Schutzpatron der Jäger, steht deshalb für alle Hubertusmessen Pate. Auf ihn besinnen sich die Jäger, wenn sie ihm zu Ehren alljährlich um seinen Namenstag herum, dem 3. November, diese Dankgottesdienste feiern.

Seit Neuem werden aber unterschiedliche Kompositionen und Arrangements verschiedener zeitgenössischer Komponisten in den Gottesdienst mit einbezogen, die sich an die liturgischen Stücke der Hubertusmesse anlehnen.

So hat Prof. Uwe Bartels mehrere Stücke z.B. „Das Gebet der Jäger“ und das „Kyrie“ neu arrangiert, bzw. komponiert. Besonders eindrucksvoll ist hier, wie auch in anderen Stücken, das Zusammenspiel von Orgel und Bläsern, denn in den meisten Hubertusfeiern kommt die Orgel nicht zu Gehör. Michael Mull, der die musikalische Leitung der Messe übernommen hat, hat zu dem Choral „Die Ernt ist nun zu End“ einen Satz für Parforcehörner geschrieben, die mit Orgelbegleitung zu hören sein wird.

Jörn Neupert

(Pressesprecher der Landesbläserschaft)

Tel.: 04331/62309  E-Mail:  janc.neupert@t-online.de   Mobil: 0174/86 49 342

Jäger feiern am 3. November ihren Schutzpatron St. Hubertus

HubertusmesseAm Namenstag des heiligen Hubertus, den dritten November, feiern die Jäger, Förster und Hundeführer in jedem Jahr ihren Schutzpatron. Überall in Schleswig-Holstein werden gemeinsam mit den Kirchen stimmungsvolle Hubertusmessen gefeiert. Die Altarräume sind mit herbstlichen Motiven festlich geschmückt und die Jagdhornbläser haben sich wochenlang auf diesen Termin vorbereitet, um ihre Kunst eindrucksvoll präsentieren zu lassen. „Die Jägerschaft ist sich sehr bewusst, dass sie eine große Verantwortung für das Wohlergehen des heimischen Wildes trägt“, erklärt Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein (LJV), „da ist es angebracht, dass wir uns am Hubertustag auf die Bedeutung unseres Tuns besinnen.“

Der mittelalterlichen Legende nach übte ein junger Adeliger nach dem Tod seiner geliebten Frau die Jagd allzu zügellos aus. Weder christliche Feiertage noch ethische Grundsätze hinderten den Jäger seiner Leidenschaft hemmungslos nachzugehen. Eine Begegnung mit einem Hirsch, der ein leuchtendes Kreuz zwischen seinen Geweihstangen trug, bekehrte ihn und ließ ihn erkennen, dass die Jagd nicht allein dem Selbstzweck dient, sondern ein Dienst an der Natur mit weitreichender Verantwortung ist.

Die ethische Pflicht und Verantwortung der Jäger wird allgemeinhin als Waidgerechtigkeit umschrieben. Was bedeutet dieser für Außenstehende so unhandliche Begriff? Die Jagd umfasst nicht nur das Erlegen des Wildes und das anschließende Verwerten des Wildbrets. Hege und Pflege des Wildes sowie seines natürlichen Lebensraumes gehören ebenso zum heutigen, modernen Begriff der Jagd, wie der Tierschutz, der für den Jäger wie für jeden Bürger die Verpflichtung ist, das Tier als Mitgeschöpf anzusehen, dem keine unnötigen Leiden und Schmerzen zuzufügen ist. Waidgerecht heißt außerdem, den ehrlichen und verantwortungsvollen Umgang mit anderen Jägern und Mitmenschen, die nicht die Jagd ausüben. „Weidgerechtigkeit ist ein Ehrenkodex, den wir Jäger uns gerade am Hubertustag besonders bewusst machen“, so Baasch, „diese Feier ist damit eine lebendige und sehr schöne Tradition für jeden von uns, der Natur unseren Respekt zu zollen.“

Ein Besuch der Hubertusmesse lohnt sich, empfiehlt der Landesjagdverband. Bei den Kreisjägerschaften können Interessierte die Termine der Hubertusmesse vor Ort erfahren. Während die Kreisjägerschaften zumeist am Namenstag des Schutzpatrons feiern, findet die Landeshubertusmesse am Samstag, den 16. November um 18.00 Uhr, im Dom zu Ratzeburg statt. In diesem Jahr richtet die Kreisjägerschaft Herzogtum-Lauenburg die Veranstaltung aus. Die ca. 85 Parforcehornbläser und – Bläserinnen, die aus ganz Schleswig-Holstein schon einen Tag vor der Messe in Ratzeburg zusammenkommen, um ihr Zusammenspiel in einem intensiven Workshop zu vervollkommnen, werden unter der Leitung von Michael Mull den Gottesdienst stimmungsvoll begleiten. Besonders eindrucksvoll ist hierbei das Zusammenspiel von Orgel und Bläsern, denn in den meisten Hubertusfeiern kommt die Orgel nicht zu Gehör.

Um 17.30 Uhr wird vor der Kirche der Bläsercorps Herzogtum-Lauenburg Nord Jagdmusik anstimmen.

Treffen des DJV und des LJV Schleswig-Holstein

Gemeinsame Arbeitsgruppe vereinbart / W.I.L.D-Monitoring und Junge Jäger stärken

Auf der Sondersitzung des Deutschen Jagdverbandes und des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein am 7. Oktober in Hamburg haben die Präsidien in einem offenen Dialog versucht, die Probleme und Kritikpunkte lösungsorientiert zu diskutieren. Dabei war nicht zu erwarten, dass alle zum Teil unterschiedlichen Auffassungen ausgeräumt werden konnten. „Ich freue mich, dass dieses offene und gute Arbeitsgespräch zwischen den beiden Präsidien einige Unklarheiten beseitigen konnte und es versucht wurde, einvernehmliche Lösungen zu finden“, sagte DJV-Präsident Hartwig Fischer.

Der Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein, Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, zeigte sich den Gesprächen gegenüber aufgeschlossen. „Über einen Austritt des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein aus dem DJV wurde von vielen Seiten spekuliert, wir haben nie mit einem Austritt gedroht. Allerdings war auch nicht zu erwarten, dass alle anstehenden Themen abschließend behandelt werden konnten.“

Um die vorgetragenen Kritikpunkte strukturiert angehen zu können, soll eine Arbeitsgruppe eingesetzt werden, in der sich auch andere Landesjagdverbände einbringen können. So haben alle Landesverbände die Chance, Ideen einzubringen. Sie können bis Montag, 14. Oktober, einen Mitarbeiter – haupt- oder ehrenamtlich – für die Arbeitsgruppe bereitstellen.

Um künftig wieder ein bundesweites Wildtier-Monitoring im Rahmen des W.I.L.D.-Programms zu gewährleisten, wird der DJV auf der Präsidiumssitzung am 10. Dezember 2013 ein Konzept vorlegen, das die Möglichkeiten der Integration des LJV Schleswig-Holstein beinhalten soll.

Weiterhin wurde vom Landesjagdverband Schleswig-Holstein eine konsequentere Jugendarbeit auf Bundesebene angeregt.

Wildnis erleben

Wildnis erleben Auch in diesem Jahr fand auf dem Gutsgelände Basthorst das herbstlich angehauchte Event „ Leben auf dem Lande“ statt. Hr. Baron v. Ruffin ermöglichte es dem Hegering 8 des Kreises Hzgt. Lauenburg wieder sich mit dem Infomobil der Kreisjägerschaft und dem Luftgewehrschießstand zu präsentieren. Die helfenden Hände von H. Stahmer, A.Wilhöft, M. Wellmann … Weiterlesen

9.Landeshubertusmesse im Dom zu Ratzeburg

                            9.Landeshubertusmesse im Dom  zu Ratzeburg am 16. November 2013 um 18.00 Uhr In der Bundesrepublik gilt sie als einzigartig und hat bisher in keinem anderen Bundesland eine vergleichbare Nachahmerin gefunden“.So, der allgemeine Tenor, wenn man über die “Landeshubertusmesse“   Denn seit nunmehr 15 Jahren findet alle zwei Jahre die „Landeshubertusmesse“ des Landesjagdverbandes SH in … Weiterlesen

Pressemitteilung 13.09.2013

Zum gegenwärtig diskutierten Verhältnis DJV und LJV Schleswig-Holstein

Das Präsidium des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. stellt in seiner Sitzung am 12.09.2013 fest:

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. hält  nach wie vor einen starken und stabilen DJV als Vertretung aller bundesdeutschen Landesjagdverbände für notwendig und wichtig.

Ein in den Medien immer wieder diskutierter Austritt des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V.  aus dem DJV ist zu keinem Zeitpunkt erwogen worden.
Von diesbezüglichen Interpretationen distanziert sich das Präsidium ausdrücklich.

Gleichwohl bestehende sachliche Kritikpunkte sollen in einem kurzfristig anzuberaumenden Arbeitsgespräch der Präsidien von DJV und LJV Schleswig-Holstein erörtert werden.

LJV

Von Waldtieren und Brotgetreide

Lernort Natur„Lernen an einem anderen Ort“: Dieses pädagogische Prinzip hatte der Hegering Hohner Harde für die Schüler der dritten Klassen umgesetzt. Zusammen mit den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten hatte der Hegering für die 120 Schüler nun schon zum 14. Mal Umweltjugendspiele organisiert. Unter der Regie von Klaus Kolb und Hegeringleiter Uwe Schäfer und sehr vielen ehrenamtlichen Helfern lernten die Mädchen und Jungen an insgesamt 20 Stationen etwas über die Flora und Fauna der Natur. So mussten sie Getreidearten wie Weizen, Roggen, Hafer, Gerste und auch Tridicale unterscheiden können. An einem großen Ameisenhaufen wurde die Nützlichkeit der Waldameisen erklärt. In einer weiteren Station konnten die Kinder über die Tiere des Waldes an Präparaten oder auch Bildern ihr Wissen aufbessern. In einem Feuchtgebiet führte Hamdorfs Schulrektor Bernd Tausendfreund in die Welt der Amphibien ein. Auch Vogelstimmen und andere Geräusche im Wald mussten erkannt werden. Die Bläser hatten ihre Jagdhörner mitgebracht, auf denen die Schüler versuchten Töne herauszubekommen. Es gab durchaus Naturtalente unter den Teilnehmern. Vielleicht wurden dabei sogar neue Interessen geweckt. Doch auch der Spaß kam nicht zu kurz. An einer Spielestation sollten die Schüler Hula-Hupp-Reifen über Holztannenbäume werfen. Wer den entferntesten Baum traf, erhielt natürlich am meisten Punkte. Hierbei kamen die einzelnen Charaktere deutlich zum Vorschein. Man unterschied sofort die Risikotypen oder mehr auf Sicherheit bedachten Spieler. Die Schüler zeigten an allen Stationen großes Interesse und haben bei dieser Veranstaltung sicher viel über ihre Umwelt gelernt. Natürlich wurde auch ein Sieger gefunden, die Klasse 3a der Theodor-Storm- Schule aus Hohn, sie erhielt die begehrte Wandertrophäe – ein Hirschgeweih. Jeder Teilnehmer bekam eine Erinnerungsplakette aus Holz. Alle stärkten sich zum Schluss mit Früchten und einem Würstchen im Brötchen. Leider sind solche Veranstaltungen nicht mehr ohne Sponsoren durchzuführen, denn die Landesforsten verlangen auch im Bildungsbereich Eintritt für ihren Wald. Hier sei der Volks- und Raiffeisenbank noch einmal herzlich gedankt.

Jörn Neupert

 

Patenschaft der Schüler und Lehrer an der der Ostseeschule Blekendorf und des Hegeringes II in …

Lernort NaturMit geradezu olympischen Sprint-Zeiten kamen am 18.6.2013 die Schüler der Ostseeschule Blekendorf ihrem Schulwald-Förster Thorolf Wellmer entgegen gespurtet. Ach, naklar, heute ist ja Sportfest hier mit den Bundesjugendspielen! Das erklärt dann ja alles…

In einer entstehenden schöpferischen Pause fand sich trotz alledem eine ziemlich erfolgreiche Sportlergruppe mit der komm. Rektorin Frau Baluch und ihrem Diplom Förster Wellmer für ein Bildchen und die Übergabe der Patenschaftsurkunde zusammen.

Stellvertretend für den Vorstand des Hegeringes II in der Kreisjägerschaft Plön, überreichte der Wildhüter und Jäger Wellmer diesmal nämlich die Patenschaftsurkunde, die nun auch schriftlich die von beiden Seiten willkommen geheißene, gegenseitige Patenschaft zwischen den Schülern und Lehrern der Ostseeschule Blekendorf auf der einen Seite und den Jägern aus dem örtlichen Hegering II auf der anderen Seite dokumentiert. Sie wird deshalb künftig in der Schule einen würdigen Platz finden.

Als eine der nächsten Fördermaßnahmen, wollen die Waidmänner der Schulwald AG einige wertige Ferngläser zukommen lassen. Wir werden berichten.

Weitere Infos unter:  http://www.kjs-ploen.de/naturschutz.html

T. Wellmer